Bus 69A fährt seine geplante Linienführung

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Seit Montag, 7. September fährt der Bus 69A auf seiner geplanten Route über die Sonnwendgasse zum Hauptbahnhof. Somit ist der öffentliche Verkehr wieder einen Schritt dem geplanten Ausbau näher gekommen. Es fehlt nur mehr die Fertigstellung der Schnellbahnstation Belvedere, die bis zum Fahplanwechsel im Dezember fertig gestellt sein wird.

Der Bus 69A in der Unterführung der Alfred-Adler-Straße fährt über die Sonnwendstraße Richtung Hauptbahnhof.

Der Bus 69A in der Unterführung der Alfred-Adler-Straße fährt über die Sonnwendstraße Richtung Hauptbahnhof.

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Geänderte Linienführung des Busses 69A

Korrektur siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2015/08/17/geaenderte-linienfuehrung-des-busses-69a-korrektur/

Seit einigen Tagen fährt der Bus 69A Richtung Simmering auf der Route, die für den Endausbau des Hauptbahnhofes geplant war. Die Haltestelle befindet sich in der Unterführung der Alfred-Adler-Straße. In der Gegenrichtung fährt der Bus noch über den Gürtel zum Hauptbahnhof. Wenn die Umbauarbeiten der Kreuzung es erlauben, wird der Bus auch Richtung Hauptbahnhof über den 10. Bezirk erfolgen.

Der Bus 96A in der Haltstelle in der Unterführung der Alfred-Adler-Straße.

Der Bus 69A in der Haltstelle in der Unterführung der Alfred-Adler-Straße.

Endstation der Linie D für Fahrgäste wieder offen

Seit einigen Tagen ist die Endstation der Linie D bei der Alfred-Adler-Straße im Sonnwendviertel wieder in Betrieb. Sie war einige Zeit gesperrt.

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Dies ist eine wesentliche Verbesserung für die Bewohnerinnen und Bewohner des Sonnwendviertels. Sie gelangen so direkt in die innere Stadt bzw. nach Heiligenstadt am anderen Ende Wiens, ohne umsteigen zu müssen.
Damit ist ein unzumutbarer Zustand beendet. Eine ausgebaute Haltestelle in einem Neubaugebiet, das gerade besiedelt wird und für die Fahrgäste gesperrt war.

Endstation der Linie D ist seit einiger Zeit aufgelassen

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Die Haltestelle Alfred-Adler-Straße (Endstation) der Linie D  ist seit einiger Zeit aufgelassen. Warum ist nicht ersichtlich. Die Wiener Linien sollten diese Haltestelle sofort wieder in Betrieb nehmen. Die Wohnblocks zwischen Alfred-Adler-Straße und Bildungscampus sind schon fast ein Jahr lang besiedelt. Demnächst ziehen die neuen BewohnerInnen in die Häuser entlang der Alfred-Adler-Straße ein. Die liegen direkt in Sichtweite der Haltestelle. Es ist ein Schildbürgerstreich, diese Haltestelle nicht in Betrieb zu nehmen. So bringt man die Menschen nicht dazu, ihr Auto stehen zu lassen, die Wohnungen haben alle einen Garagenplatz und auf die Straßenbahn umzusteigen, wenn man zwar eine Haltestelle vor der Nase hat, diese aber gesperrt ist.

Alfred-Adler-Straße erhält überbreite Busspur, die auch die RadfahrerInnen benützen können.

Im Artikel „Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten“  wird berichtet, dass die Alfred-Adler-Straße 4-spurig ausgebaut wird, was auch schon teilwiese geschehen ist. (Siehe  Fotos)

Hinter Absperrung ist die rechte Fahrspur zu sehen. Sie ist betoniert und auf ihr wird der Bus fahren. Die linke Spur für die Autos hat einen Asphaltbelag.

Hinter Absperrung ist die rechte Fahrspur zu sehen. Sie ist betoniert und auf ihr wird der Bus fahren. Die linke Spur für die Autos hat einen Asphaltbelag.

Die betonierte Busspur Richtung Landstraße. Im Hintergrund schwer erkennbar, die Unterführung unter der Bahn.

Die betonierte Busspur Richtung Landstraße. Im Hintergrund schwer erkennbar, die Unterführung unter der Bahn.

Nach neuesten Informationen wird in der Alfred-Adler-Straße in jede Richtung eine überbreite Busspur für den Bus 69A gebaut, die auch von den RadfahrerInnen benützt wird. So bleibt nur eine Spur in jede Richtung für den Individualverkehr zur Verfügung. So ist gewährleistet, dass kein Indivualverkehr, sprich Autos, in die Ghegastraße vom 10. Bezirk her gelangen können und für die BewohnerInnen im Arsenal zusätzliche Belastungen bringen.

Für die RadfahrerInnen wird es eine eigene Geradeausspur in der Alfred-Adler-Straße geben, damit sie in die Ghegastraße gelangen können. Somit gibt es ein zusätzliche Möglichkeit mit dem Rad von Favoriten auf die Landstraße zu gelangen.

Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten

„Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten“ ist eigentlich schon fast eine Formel und der Effekt mittlerweile in etlichen Untersuchungen belegt und bestätigt. Der Fachbegriff ist „Induzierter Verkehr“! Gut ausgebaute Straßen führen dazu, dass weniger Menschen auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Die Entfernungen, die die PendlerInnen zurücklegen, werden länger und die Umweltbelastungen steigen. Laut Klimaschutzbericht 2013 verursacht der Verkehr in Österreich ein Viertel der Treibhausgas-Emissionen. Davon emittieren die PKWs nahezu doppelt so viele Kohlendioxid-Emissionen wie der LKW-Verkehr.
Das Gebiet des neuen Viertels rund um den Hauptbahnhof ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen. Eine U-Bahnlinie (U1), drei Straßenbahnlinien (D, O, 18), zwei Buslinien (13A, 69A), die fünf Schnellbahnlinien (S 1,S 2, S 3, S 60 und S 80) und viele Regionalzüge befahren den Verkehrsknoten. Trotz dieser guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln werden die Straßen rund um den Hauptbahnhof großzügigst ausgebaut.
Am Wiedner Gürtel wurden zusätzliche Abbiegespuren gebaut. Dadurch erreicht er im Bereich Hauptbahnhof 60 Meter Breite. Früher war er „nur“ 45 Meter breit.

Folgende Straßenzüge werden vierspurig ausgebaut mit zusätzlichen Abbiegespuren bei den Kreuzungen:

  • Gertrud-Fröhlich Sandner-Straße (verlängerte Argentinierstraße)
  • Alfred-Adler-Straße (verlängerte Ghegastraße. Führt von der Arsenalstraße zur Sonnwendgasse)
  • Sonnwendgasse zwischen Alfred-Adler-Straße und Gudrunstraße
  • Gudrunstraße zwischen Sonnwendgasse und Geiselbergstraße
  • Arsenalstraße zwischen Ghegastraße und Wiedner Gürtel

Wiedner Gürtel bei der Kreuzung mit der Argentinierstraße: drei Geradeaus-Spuren und zwei Abbiegespuren in die Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße

Wiedner Gürtel bei der Kreuzung mit der Argentinierstraße: drei Geradeaus-Spuren und zwei Abbiegespuren in die Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße

Wiedner Gürtel bei der Kreuzung mit der Mommsengasse: drei Geradeausspuren und eine Abbiegespur in die Karl-Popper-Straße

Wiedner Gürtel bei der Kreuzung mit der Mommsengasse: drei Geradeausspuren und eine Abbiegespur in die Karl-Popper-Straße

Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße: zwei Fahrspuren in jede Richtung

Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße: zwei Fahrspuren in jede Richtung

Alfred-Adler-Straße: Blick Richtung Sonnwendgasse

Alfred-Adler-Straße: Blick Richtung Sonnwendgasse

Sonnwendgasse: Vier Fahrspuren, auf beiden Seiten eine Parkspur mit Bäumen und daneben ein Radweg. Blick stadteinwärts.

Sonnwendgasse: Vier Fahrspuren, auf beiden Seiten eine Parkspur mit Bäumen und daneben ein Radweg. Blick stadteinwärts.

Sonnwendgasse Blick stadtauswärts von der Alfred-Adler-Straße aus gesehen.

Sonnwendgasse Blick stadtauswärts von der Alfred-Adler-Straße aus gesehen.

Gudrunstraße: links der Bildungscampus. Die zukünftige Straße reicht bis direkt an den Bildungscampus und wird vier Fahrspuren aufweisen.

Gudrunstraße: links der Bildungscampus. Die zukünftige Straße reicht bis direkt an den Bildungscampus und wird vier Fahrspuren aufweisen.

Unterführung Geiselbergstraße: In dieser zweiten Unterführung wird in Zukunft der Verkehr Richtung Favoriten fließen.

Unterführung Geiselbergstraße: In dieser zweiten Unterführung wird in Zukunft der Verkehr Richtung Favoriten fließen.

Arsenalstraße zwischen Ghegastraße und Wiedner Gürtel wird auch vierspurig ausgebaut. Ist bis zur Schweizergarten Straße schon fertig.

Arsenalstraße zwischen Ghegastraße und Wiedner Gürtel wird auch vierspurig ausgebaut. Ist bis zur Schweizergarten Straße schon fertig.

Der neue Hauptbahnhof bringt bessere Durchlässigkeit des Bahnhofsgeländes

Vor dem Bau des Hauptbahnhofs bildete das Bahnhofgelände des Süd-Ostbahnhofes eine Barriere zwischen den Bezirken Favoriten und Wieden, bzw. Landstraße. Zwischen dem Südtiroler Platz und der Unterführung der Geiselbergstraße unter der Ostbahn gab es keine Verbindung zwischen dem zehnten und dritten Bezirk bzw. dem vierten Bezirk. Durch den Abbruch des Süd-Ost-Bahnhofes und dem Neubau des Hauptbahnhofes wird die Durchlässigkeit wesentlich verbessert.

Direkt unter den Bahnsteigen gibt es zwei Unterführungen. Die Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße (Verlängerung der Argentinierstraße) führt vom Wiedner Gürtel in den zehnten Bezirk. Die Straße besteht aus vier Fahrspuren und auf beiden Seiten mit Einrichtungs-Radwegen und breiten Gehwegen. Die Karl-Popper-Straße führt ebenfalls vom Wiedner Gürtel nach Favoriten. In der einen Hälfte der Unterführung befindet sich der Gleiskörper der Straßenbahnlinie D, mit Haltestellen direkt unter den Bahnsteigen. In der anderen Hälfte der Unterführung befinden sich vier Fahrspuren, eine Richtung Favoriten und drei Richtung Landstraße . Auf beiden Seiten gibt es einen Einrichtungs-Radweg. Auf der östlichen Seite gibt es zusätzlich noch einen Gehweg. Sowohl die Straßenbahn als auch die Fahrbahnen biegen in die Canetti-Straße ein, die zur Schweizergarten-Straße im dritten Bezirk führt.

Die Alfred-Adler-Straße (Verlängerung der Ghegastraße) ist die nächste Verbindung zwischen der Landstraße mit Favoriten. Hier gibt es fünf Fahrbahnen, zwei Richtung Favoriten, drei Richtung Landstraße und auf beiden Seiten Einrichtungs-Radweg und Gehsteige. Diese Unterführung unter der Ostbahn wird in Zukunft von der Linie 69A benützt.

Als nächstes verbindet der Arsenalsteg eine Brücke über die Ostbahn für FüßgängerInnen und RadfahrerInnen, die Landstraße mit Favoriten.

Die Südbahnhofbrücke besitzt zwei Fahrspuren mit einen Zweirichtungsradweg und Gehweg auf einer Seite. Die beiden Fahrspuren münden in die Franz-Grill-Straße, die ihrerseits bei der Kreuzung des Landstraßer Gürtels mit der Landstraßer Hauptstraße einen Anschluss an die Süd-Ost-Tangente hat.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die FußgängerInnen vom südlichen Bahnhofsvorplatz durch den Bahnhof und die anschließende Mall des Hochhauses direkt zum Wiedner Gürtel gelangen können.

Für die FußgängerInnen gibt es sechs Möglichkeiten, das Bahnhofsgelände zu queren. Vor allem für die BewohnerInnen von Favoriten ist der Schweizer Garten bequem zu erreichen. Mit dem noch zu errichtenden Helmut-Zilk-Park wird es zwei gut und rasch erreichbare Naherholungsgebiete geben.

Unterführung Gertrude–Fröhlich-Sandner-Straße: Die Unterführung unter dem Hauptbahnhof im Verlauf der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße. In jede Richtung gibt es zwei Fahrspuren, einen Einrichtungs-Radweg und einen Gehweg. Von dieser Unterführung gibt es keine Zugänge zu den Bahnsteigen.

Unterführung Gertrude–Fröhlich-Sandner-Straße: Die Unterführung unter dem Hauptbahnhof im Verlauf der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße. In jede Richtung gibt es zwei Fahrspuren, einen Einrichtungs-Radweg und einen Gehweg. Von dieser Unterführung gibt es keine Zugänge zu den Bahnsteigen.

Unterführung  Karl-Popper-Straße: Zu sehen ist der Teil, in dem die Straßenbahnlinie D den Hauptbahnhof unter den Gleisen quert. Links sind die Eingänge zur kleinen Bahnhofshalle Ost mit den Zugängen zu den Bahnsteigen. Rechts hinter der Betonwand befindet sich der zweite Teil der Unterführung mit vier Fahrspuren, zwei Einrichtungs-Radwegen und einen Gehweg auf der östlichen Seite.

Unterführung Karl-Popper-Straße: Zu sehen ist der Teil, in dem die Straßenbahnlinie D den Hauptbahnhof unter den Gleisen quert. Links sind die Eingänge zur kleinen Bahnhofshalle Ost mit den Zugängen zu den Bahnsteigen. Rechts hinter der Betonwand befindet sich der zweite Teil der Unterführung mit vier Fahrspuren, zwei Einrichtungs-Radwegen und einen Gehweg auf der östlichen Seite.

- Unterführung Alfred-Adler-Straße vom Favoriten aus gesehen. Im Hintergrund sieht man die Brücke bei der Arsenalstraße, die aus zwei Feldern besteht

– Unterführung Alfred-Adler-Straße vom Favoriten aus gesehen. Im Hintergrund sieht man die Brücke bei der Arsenalstraße, die aus zwei Feldern besteht

Unterführung Alfred-Adler-Straße vom dritten Bezirk aus gesehen. Hier spannt die Brücke über zwei Felder. Durch die Abbiegespuren in die Arsenalstraße ist die Spannweite für ein Feld zu groß. Es musste daher ein Mittelpfeiler angeordnet werden.

Unterführung Alfred-Adler-Straße vom dritten Bezirk aus gesehen. Hier spannt die Brücke über zwei Felder. Durch die Abbiegespuren in die Arsenalstraße ist die Spannweite für ein Feld zu groß. Es musste daher ein Mittelpfeiler angeordnet werden.

Arsenalsteg – Eine Brücke nur für FußgängerInnen und RadfahrerInnen

Arsenalsteg – Eine Brücke nur für FußgängerInnen und RadfahrerInnen

Südbahnhofbrücke Eine Brücke für Autos, RadfahrerInnen und FußgeherInnen.

Südbahnhofbrücke Eine Brücke für Autos, RadfahrerInnen und FußgeherInnen.