Kein Lärmschutz für den Wildganshof

Derzeit fahren die Autos in der Landstraßer Hauptstraße noch auf der alten Fahrbahn zwischen Straßenbahn und Wildganshof, direkt an den Wohnhäusern entlang.

Autofahrbahn direkt neben den Wohnhäusern

Autofahrbahn direkt neben den Wohnhäusern

Im Zuge der Umgestaltung der Auffahrt auf die Süd-Ost-Tangente (A 23) wird auch die Landstraßer Hauptstraße zwischen Rennweg und Auffahrt zur A 23 neu gestaltet. Es wird zusätzliche Fahrbahnen geben, die aber von den Häusern abgerückt werden. Einige Bäume wurden zwischen Straßenbahngleis und Fahrbahnen gepflanzt, aber sonst wird es keinen zusätzlichen Lärmschutz geben.

Zukünftig werden die Autos Richtung Rennweg auf der Fahrbahn links im Bild fahren.

Zukünftig werden die Autos Richtung Rennweg auf der Fahrbahn links im Bild fahren.

Da man in Zukunft von der Landstraßer Hauptstraße auch auf die Süd-Ost-Tangente auffahren kann, wird das Verkehrsaufkommen wesentlich höher sein als zur Zeit. Es wird zwei Fahrbahnen in jede Fahrtrichtung geben. Das bedeutet eine wesentlich höhere Leistungsfähigkeit der Straße gegenüber der Situation vor dem Umbau.

Das Abrücken der Fahrbahnen vom Wildganshof und die wenigen Bäume bringen zwar eine geringe Lärmreduktion, die aber durch das höhere Verkehrsaufkommen mehr als wett gemacht werden wird. Eine Lärmschutzwand hätte sicher eine wesentliche Verbesserung für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wildganshofes gebracht. Platz dafür ist vorhanden. Vielleicht gelingt es der Bevölkerung in naher Zukunft eine Lärmschutzwand durchzusetzen.

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Unterführung zur A 23 ist bald fertig

Die beiden Richtungsfahrbahnen vom Gürtel zur A 23 und umgekehrt verlaufen künftig durch eine Unterführung – die Kfz-Lenkerinnen und -Lenker fahren dann unter der heutigen Kreuzung durch. Seit 2010 laufen die Bauarbeiten und die Unterführung wird demnächst für den Verkehr freigegeben.

Der Unterbau der beiden Richtungsfahrbahnen ist schon eingebaut. Es fehlt nur noch der Fahrbahnbelag, dann können die Autos durch die Unterführung fahren. Im Hintergrund ist der Wildgans-Hof zu sehen.

Der Unterbau der beiden Richtungsfahrbahnen ist schon eingebaut. Es fehlt nur noch der Fahrbahnbelag, dann können die Autos durch die Unterführung fahren. Im Hintergrund ist der Wildgans-Hof zu sehen.

Eine eigene, eingehauste Rechtsabbiegespur von der A 23 in die Landstraßer Hauptstraße wird den Verkehr flüssiger machen. Sie erhält eine begrünte Einhausung (durch die wird zur Zeit der Verkehr von der A 23 Richtung Stadt geführt), die – neben bis zu sechs Meter hohen Lärmschutzwänden – vor allem die Anrainerinnen und Anrainer das Verkehrsgeschehen ruhiger erleben lassen wird. Den Anrainerinnen und Anrainer sind die Lärmschutzwände nicht hoch genug und sie haben sich vehement gegen dieses Bauvorhaben gewehrt, da sie entgegen allen Beteuerungen ein höheres Verkehrsaufkommen befürchten.

In der Mitte des Bildes ist die zukünftige Fahrbahn zur Unterführung zu erkennen. Im Hintergrund sieht man die eingehauste Abbiegespur mit der anschließenden Lärmschutzwand.

In der Mitte des Bildes ist die zukünftige Fahrbahn zur Unterführung zu erkennen. Im Hintergrund sieht man die eingehauste Abbiegespur mit der anschließenden Lärmschutzwand.

Die Unterführung beginnt rund 80 Meter vor der Kreuzung und ist rund 150 Meter lang. Auch hier kann in Zukunft der Verkehr flüssiger und ruhiger abgewickelt werden. Dadurch kann auch die Straßenbahnlinie 18 beschleunigt und vom Kfz-Verkehr entflechtet werden.
Hervorzuheben ist die neue Linksabbiegespur von der Landstraßer Hauptstraße auf die A 23. Diese direkte Zufahrt zur A 23 wird sicher eine größere Verkehrsbelastung und eine zusätzliche Lärmbelastung in der Landstraßer Hauptstraße bringen, ohne das eine Lärmschutzwand vorgesehen ist.