Auto im Reisezug: neuer „Terminal Wien Hauptbahnhof Autoreisezug“

Seit 14. Juni ist der neue Terminal Wien Hauptbahnhof Autoreisezug in Betrieb. Hier fahren alle Autoreisezüge nach Italien ab, die bisher von Terminal beim Matzleinsdorfer Platz abgefahren sind. Dieser wurde geschlossen und es können nun in diesem Bereich die Gleisverbindungen endgültig verlegt werden. Erst mit Fahrbahnwechsel am 14. Dezember 2014 verkehren auch die Autoreisezüge gegen Westen von Terminal Wien Hauptbahnhof Autoreisezug Die Verladestelle am Westbahnhof wird dann endgültig geschlossen. Damit fahren ab diesem Zeitpunkt alle Autoreisezüge vom Terminal Wien Hauptbahnhof Autoreisezug ab. Näher Informationen siehe http://www.hauptbahnhof-wien.at/de/__Teaser/__Downloads/ARZ_Anlage_Juni-Dezember_2014.pdf

Check in Schalter

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Verladeparkplatz: Hier müssen die Mitreisenden aussteigen und die Autos werden durch Lichtsignale von den nummerierten Parkstreifen gezielt zur Verladerampe gesteuert.

Verladeparkplatz: Hier müssen die Mitreisenden aussteigen und die Autos werden durch Lichtsignale von den nummerierten Parkstreifen gezielt zur Verladerampe gesteuert.

Links der Tunnel von und zur Verladerampe. Rechts der Eingang für die Mitreisenden. Durch den Personentunnel gelangen die Reisenden zu den Bahnsteigen 14 -16 und dem Warteraum.

Links der Tunnel von und zur Verladerampe. Rechts der Eingang für die Mitreisenden. Durch den Personentunnel gelangen die Reisenden zu den Bahnsteigen 14 -16 und dem Warteraum.

Die Auffahrtsrampe am Bahnsteig zur oberen Etage des Autoreisezuges.

Die Auffahrtsrampe am Bahnsteig zur oberen Etage des Autoreisezuges.

Die rechte Zufahrtsrampe zur unteren Etage des Autoreisezuges.

Die rechte Zufahrtsrampe zur unteren Etage des Autoreisezuges.

Hinter dieser Glaswand befindet sich der Warteraum für die Mitreisenden.

Hinter dieser Glaswand befindet sich der Warteraum für die Mitreisenden.

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Überdachte Fahrradstation am Westbahnhof

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Im Frühjahr dieses Jahres wurden am Westbahnhof 480 überdachte Fahrradabstellplätze in Betrieb genommen. Die Station befindet sich in unmittelbarere Nähe zu den Bahnsteigen und erleichtert so das Kombinieren von Fahrrad mit der Bahn. Die Gemeinde Wien und die ÖBB teilten sich die Kosten in der Höhe von € 800.000.

Die Anlage ist platzsparend und bedienerInnenfreundlich und vor allem, sie ist kostenlos. Vergleichbare Anlagen gibt es bereits in Mödling und Graz und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Wünschenswert wäre so eine Anlage auch am Hauptbahnhof. Dort sind drei Fahrradgaragen geplant, die aller Voraussicht alle kostenpflichtig sein werden.

 

Wiener Westbahnhof wird zum Einkaufszentrum

Vor mehr als einem Monat, am 23. November 2011 wurde der Wiener Westbahnhof nach mehr als dreijähriger Bauzeit wieder eröffnet. Die Philosophie der ÖBB ist klar erkennbar: bevor die Fahrgäste zu den Schaltern in der Halle gelangen, müssen sie einen Umweg durch einen Großteil des Einkaufszentrums nehmen.

Im Hintergrund sieht man die Rolltreppen in die Kassenhalle

Der direkte Zugang in die Kassenhalle führt nur über eine feste Treppe. Wieder einmal werden die Interessen der vielen Tausenden PendlerInnen ignoriert, die möglichst bequem und rasch von einem Öffentlichen Verkehrsmittel in ein anderes umsteigen wollen. Der direkte Weg bedeutet  – Stiegen steigen, oder man muss eben den Umweg durchs Einkaufszentrum in Kauf nehmen.

Feste Treppe zur Ebene in der sich die Fahrkarteschalter befinden, bzw. die Fahrkartenautomaten stehen

Nur in der Bahnhofhalle herrscht noch die Atmosphäre von einem Bahnhof.

Rolltreppe von der unteren Ebene in die Kassenhalle

Der Rest ist Einkaufszentrum pur. Mit Durchblicken von allen Ebenen. Ein Vorgeschmack auf den zukünftigen Hauptbahnhof. Das Konzept ist das gleiche. Auch dort wird es Durchblicke von allen Ebenen geben.

Durchblick von der untersten Ebene.

Im Hintergund die Bahnhofshalle

Welche Auswirkung des neuen Einkaufszentrums am Westbahnhof auf das Einkaufsverhalten der PendlerInnen haben wird, ist noch offen. Möglich ist, dass die Kaufkraft vorwiegend aus der Mariahilfer Straße abgezogen wird,

Auf jeden Fall ist zu hoffen, dass auf Grund der guten Öffi-Anbindung viele Menschen auf das Auto verzichten und nicht ins angrenzende Niederösterreich fahren und am Bahnhof einkaufen.  Damit bleibt die Kaufkraft in Wien, bzw. ist zu hoffen dass die NiederösterreicherInnen mit der Bahn nach Wien einpendeln und ihr Geld am Bahnhof bzw. in der Bundeshauptstadt ausgeben.