Mit Hochdruck erfolgt der Abbau der Umfahrungsgleise samt Unterbau

Seit 6. August 2012 fahren die Züge durch den neuen Hauptbahnhof. Daher haben die Umfahrungsgleise ihre Funktion verloren und wurden sehr rasch abgebaut. Auch der Unterbau (Damm) ist über weite Strecken schon abgetragen. Im Bereich der beiden Straßenunterführungen unter dem Bahnhof wurde schon das Straßenniveau erreicht und es laufen die Vorarbeiten für die Errichtung der Canettistraße, Gertrude-Fröhlich- Sandner-Straße und Karl-Popper-Straße, die alle bei der Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofes am 9. Dezember 2012 laut Zeitplan fertig gestellt sein werden.

Im Bild die Unterführung der Karl-Popper-Straße. Undeutlich sichtbar die Gleise der zukünftigen Linie D.

Das Foto wurde am 17. August gemacht. Hier ist noch deutlich der Damm zu sehen, auf dem die Umfahrungsgleise lagen.

Das Gelände vor der Unterführung der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße vor einigen Tagen.

Auch am Abbruch des Stellwerkes wird mit Hochdruck gearbeitet um Platz zu machen für den Bau des nördlichen Teils des Hauptbahnhofes. Es werden mehrere Bagger gleichzeitig eingesetzt, um den knappen Zeitplan einhalten zu können.

Auf dem Foto sind vier Bagger im Einsatz, um die Reste des Stellwerkes zu entfernen.

Mit den Abbrucharbeiten des Brückentragwerkes über die Laxenburger Straße und die Favoritenstraße wird demnächst begonnen.

Zur Vorbereitung des Abbruchs wird die Brücke durch zusätzliche Stützen gesichert.

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Umfahrungsgleise werden erst 2012 stillgelegt

Die Meldung, dass die Umfahrungsgleise im August 2011 stillgelegt werden (Siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2011/06/12/umfahrungsgleise-auf-der-baustelle-hauptbahnhof-werden-am-3-august-2011-stillgelegt/) war leider etwas verfrüh und beruhte auf einem Kommunikationsfehler. Bei der Baustellenbesichtigiung (siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2011/09/12/besichtigung-der-baustelle-hauptbahnhof-fur-die-burgerinitiativen/
) fragte der Klubobmann der Grünen Wieden den ÖBB-Gesamtprojektleiter Hauptbahnhof Wien Dr. Karl-Johann Hartig nach der Schließung der Umfahrungsgleise. Der erklärte, dass die Sperre im August 2012 erfolgt. Wir werden uns weiterhin um korrekte Informationen bemühen.

Besichtigung der Baustelle Hauptbahnhof für die Bürgerinitiativen

Vergrößerung des Fotos durch Klick auf das  Foto!

Am Freitag, 26. August fand bei tropischen Temperaturen eine Baustellenführung, veranstaltet von der ÖBB für die Bürgerinitiativen, am Hauptbahnhof unter der fachkundigen Leitung vom ÖBB-Gesamtprojektleiter Hauptbahnhof
Wien Dr. Karl-Johann Hartig statt.

Die Besichtigung führte vom Brückentragwerk bei der Geiselbergstraße, dem östlichen Ende der Baustelle über den zukünftigen Bahnhof,  durch das Bahnhofsgebäude  und endete am Turm des bahnoramas.

Blick vom Gleisniveau in die Unterführung der
Geiselbergstraße. Rechts im Bild die Stützmauer der Unterführung, Diese Stützmauer muss der Verbreiterung der Geiselbergstraße weichen.

Blick von der zukünftigen Trasse Richtung Bahnhofgebäude (Nordwesten). Im intergrund ein Feld des Brückentragwerkes der Südbahnhofbrücke. Rechts davon wird 2014, wenn der provisorische Ostbahnhof geschlossen wurde, ein zweiter Brückenbogen errichtet.

Auf diesem Gelände wird das Gewerbegebiet entstehen. Dieses soll die rechts davon liegenden Wohngebäude vom Bahnlärm abschirmen.

Die südliche Begrenzung des Bahnhofes. Am Ende der Böschung sieht man einen Teil der Unterführung zur Ghegagasse. In der Mitte kann man die Unterführung der Karl-Popper-Straße (Verlängerung der Mommsengasse) sehen, durch die die Linie D fahren wird. Dort befinden sich auch Aufgänge zu den Bahnsteigen.

Blick Richtung Gürtel in die Unterführung der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße (verlängerte Argentinierstraße). Dies ist nur
die Hälfte des Brückentragwerkes für die Fahrbahn Richtung Gürtel, links anschließend ist der Teil für die Richtungsfahrbahn in den 10. Bezirk.

Ein Ausblick, der in Zukunft von den Gebäuden des Intercity-Projektes verstellt wird: aus der Unterführung der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße durch die provisorische Brücke der Umfahrungsgleise auf den Gürtel.

Noch fahren die Züge auf den Umfahrungsgleisen. Diese werden im August 2012 stillgelegt. Dann werden sie abgetragen und der nördliche Teil des Bahnhofes gebaut.

Blick in die Tiefe bis auf das Niveau der Tiefgarage. Rechts die Stützmauer für das Umfahrungsgleis. Bevor der nördliche Teil des
Bahnhofes gebaut werden kann, müssen die Gleise entfernt werden.

Ein Wald von Stützen tragen die Schalungen. Die Tragfähigkeit jeder einzelnen Stütze muss berechnet werden, was einen riesigen Aufwand bedeutet.

Bis zu dieser Wand wird der Bahnhof im Dezember 2012 teilweise eröffnet. Bis zur endgültigen Fertigstellung wird der neue Bahnhof nur vom 10. Bezirk aus zugänglich sein. Vom Verteilergeschoss ging es auf den Bahnsteig hinauf.

Vom Bahnsteig aus ist die komplizierte Tragkonstruktion des Rautendaches  zu sehen.

Die Tragkonstruktion muss auf Verlangen der Behörde brandsicher  verkleidet werden. Darauf sieht man die Tragschienen für die Metallverkleidung. Damit der Bahnsteig auch genügend Tageslicht erhält, gibt es Lichtöffnungen im Dach.

An der Stütze ist schon die endgültige Verkleidung zu sehen. Das ganze Dach erhält eine silbergraue Verkleidung. Vom Bahnsteig ging es in den Untergrund.

Auf der Ebene -01: rechts die Zufahrt zur Lieferzone für das Einkaufszentrum, links geht es hinab zur Ebene -02 auf der sich die
Parkgarage befindet. Zum Abschluss der Besichtigung  ging es zur Aussichtplattform des bahnoramas.

Blick von bahnorama auf die zukünftige Baustelle der ÖBB-Zentrale

In der Mitte des Bildes die Einfahrt in die Parkgarage. Links ein Teil des Rautendaches.