Innenausbau des Hauptbahnhofes

Die provisorischen Wände, auf die Ende März die Street-Art-Künstler ihre Kunstwerke sprühten, wurden entfernt. Jetzt sind die Aufzüge zu den schon in Betrieb befindlichen Bahnsteigen von beiden Seiten zugänglich.

Der neue Zugang zum Aufzug

Der neue Zugang zum Aufzug

Ein Blick hinter die Absperrung zeigt die Durchgangspassage zur Bahnhofshalle Nord (Ausgang zum Südtiroler Platz). Von dieser Passage aus erfolgt die Erschließung zu allen Bahnsteigen, aber auch zu den tiefer liegende Geschoßen (Einkaufszentrum und Garage). Am Innenausbau wird fleißig gearbeitet, damit zur Eröffnung der Geschäfte in der Verkehrsstation im Oktober alles betriebsbereit ist. Die Bahnsteige gehen mit dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember in Betrieb.

 

Im Vordergrund ein Durchblick in das Untergeschoß. Im Hintergrund liegt die Halle Nord.

Im Vordergrund ein Durchblick in das Untergeschoß. Im Hintergrund liegt die Halle Nord.

Street Art in der provisorischen Eingangshalle des Hauptbahnhofes

Die Verantwortlichen der ÖBB sind über ihren Schatten gesprungen und haben provisorische Wände unter dem Motto „HauptKUNSThof“ für ein Street-Art Kunstprojekt zur Verfügung gestellt. Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen Sprayerszene – mit der die ÖBB auf Klagsfuß wegen bemalter Züge und Wände steht, und Street Art, Trotzdem ist es bemerkenswert , dass sie diesem Projekt zugestimmt haben.

Im März konnte man die beiden Künstler live bei ihrer Arbeit beobachten. Siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2014/03/20/live-street-art-performance-am-wiener-hauptbahnhof/Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „The Stencil Network (TSN)“ und „Stinkfish“ haben erfrischende, lebendige Motive realisiert, die ein positives Lebensgefühl in den Alltag der Bahnreisenden bringen.

Im Fokus steht der Mensch – dynamisch, farbenfroh, träumerisch und verspielt dargestellt. Durch dieses Kunstwerk wird der Wiener Hauptbahnhof schon ein Ort der Begegnung, noch bevor er vollständig in Betrieb ist. Viele BesucherInnen des Hauptbahnhofs zeigen sich begeistert von den gezeigten Motiven und nehmen starke Eindrücke auf ihre Reise mit. Wir hoffen, dass Street Art auch in Zukunft an anderen Plätzen des Hauptbahnhofs gezeigt werden kann.

 

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Bis etwa Ende Mai sind die Werke kostenfrei zu besichtigen. Danach werden die Wände im Zuge der Fertigstellung des Wiener Hauptbahnhofs entfernt und Einzelteile im Rahmen einer Charity Aktion versteigert.

 

Die Künstler und die realisierten Motive
Der kolumbianisch-mexikanische Künstler Stinkfish arbeitet seit 2003 mit Stencils (engl. Schablonen) und hat seinen einzigartigen Stil perfektioniert. Den Mittelpunkt seiner Wandmalereien bilden Stencil-Portraits, die durch farbprächtige Auren vervollständigt werden. Ebenfalls auf Stencils basieren die Arbeiten des puertoricanischen Künstlers The Stencil Network (TSN), welche als eine Art von Collage gelesen werden können. Bestehend aus einzelnen Motiven, die er aus Kunst und Alltagskultur entnimmt, kreiert er seine charakteristischen Werke.

Cash, Cans & Candy: Ein Street Art Projekt der Galerie Ernst Hilger
Seit über 40 Jahren leistet die Galerie Ernst Hilger Pionierarbeit, immer mit dem Augenmerk auf den Zeitgeist. Gemeinsam mit der ÖBB leitet die Galerie Ernst Hilger mit dieser Aktion den zweiten Street Art Festivalsommer von Cash, Cans & Candy ein. Im vergangenen Sommer startete der Street Art Festival an der Thersianum-mauer mit zahlreichen Arbeiten von internationalen Künstlern. Der Auftakt findet am wichtigsten Knotenpunkt der Stadt und in unmittelbarer Nähe der größten Galerie Wiens, (BROT, in der ehemaligen Ankerbrotfabrik) statt: zwei der wichtigsten Schnittstellen und Begegnungsorte des 10ten Bezirks.

 

 

Live street-art performance am Wiener Hauptbahnhof

Seit Montag dieser Woche arbeiten die beiden südamerikanische Streetart-Künstler „The Stencil Network“ und „stinkfish“ im Hauptbahnhof. Für ihre farbgewaltige Kunst stehen ihnen 170 m² Rigipswände, die den schon im Betrieb befindliche Teil des Bahnhofes von der Baustelle trennen, zur Verfügung.

Man kann den Künstlern bei ihrer Arbeit an den großflächigen „Bildern“ zusehen. Allerdings nur mehr bis Samstag, 22. März. Dann sollen ihre  ihrer Arbeit fertig gestellt sein.

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Die fertigen Kunstwerke sind bis zum Herbst vor Ort zu bewundern. Dann werden die Rigipswände entfernt. Korrektur: Laut Auskunft der Galerie Hilger werden die ersten Wände noch in der Woche vom 7. bis 13. April abgebaut, der Rest bis Ende Mai.