Fahrradgarage bei der Canettistraße geöffnet.

Neben der großen Fahrradgarage am Südtiroler Platz waren zwei kleinere am Ostende des Hauptbahnhofes geplant. Eine davon auf der Nordseite des Hauptbahnhofes ist endlich in Betrieb.

Die kleine Fahrradgarage im Ostteil des Hauptbahnhofes bei der Canettistraße ist in Betrieb.

An der zweiten Fahrradgarage auf der Südseite wird noch gebaut.

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Am Hauptbahnhof Wien befindet sich die größte Radstation Österreichs

Seit April ist Wiens erste Radstation am neuen Hauptbahnhof als wichtiger Baustein für ein radfreundliches, multimodales Verkehrssystem in Betrieb. Auf drei Standorte am Hauptbahnhof verteilt, bietet die Radstation im Endausbau ca. 700 Radparkplätze auf Doppelstockparkern an, aktuell stehen davon 254 Parkplätze zur Verfügung. Mitte Sommer sollen alle drei Standorte fertig gestellt sein.
Für DauerparkerInnen ist die Radstation mittels elektronischem Zutrittssystem ab sofort rund die Uhr nutzbar.
Sie wird vom sozioökonomischen Unternehmen „Trendwerk“ betrieben und bietet Radwerkstatt, Shop, Verleih und Dauerparken an.
Die Trendwerk GmbH unterstützt gemeinnützig Menschen beim Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt, pro Jahr werden in der Radstation daher 97 sogenannte Transitarbeitskräfte jeweils drei Monate lang arbeiten und von Fahrrad-Fachpersonal eingeschult.

Ungenügendes Angebot
Damit bietet der Wiener Hauptbahnhof inklusive der öffentlichen Radbügel im Umfeld aber noch weniger als 1.000 Radstellplätze an. Salzburg kann mit 1.700 Abstellplätzen am Bahnhof, davon in der Radgarage 130 Radboxen und 200 Stellplätze, aufwarten. International haben Gent und Utrecht mit über 10.000 Plätzen in unterirdischen Radparkhäusern die Nase vorne, Amsterdam plant gerade ähnliche Kapazitäten unter der Wasseroberfläche einer Gracht.
Die ÖBB und Stadt Wien sind gemeinsam gefordert für ein passendes Angebot zu sorgen.