ÖBB Investieren in die Zukunft

Personenverkehr
Im Personenverkehr wird 2018 das erfolgreiche Modell der Nachtverkehre mit dem ÖBB Nightjet ausgebaut. Ab Anfang Dezember wird zwischen Wien und Berlin zusätzlich zur Tagesverbindung, auch die beliebte Nightjet-Verbindung wieder ins Programm aufgenommen.

Gleichzeitig läuft die Modernisierung der Nahverkehrsflotte durch Umrüstungen der bestehenden Züge auf Cityjet-Niveau sowie die Beschaffung neuer Garnituren. Innovationen finden nicht nur auf der Schiene statt: Der Postbus treibt bei den Bussen das Thema E-Mobilität voran. Bis 2020 kommen insgesamt 22 E-Busse in den Linienbetrieb. 20 im Raum Feldkirch in Vorarlberg und zwei in Südkärnten.

Güterverkehr
Mit der Rail Cargo Group (RCG) wird der internationale Auftritt der ÖBB weiter gestärkt. Neben Logistikangeboten in Europa wird die RCG heuer neue Verbindungen nach China aufnehmen. Im Jahr 2018 plant die RCG bis zu 600 Verbindungen auf den Routen zwischen Europa und China. Darüber hinaus werden neue Shuttle-Verkehre wie etwa zwischen Linz und dem Rhein-Ruhr-Gebiet und Verkehre von und zu den Häfen ausgebaut. Güterwagen werden mit GPS ausgestattet.

Infrastruktur
2018 wird die ÖBB Infrastruktur rund 1,9 Milliarden Euro investieren. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Ausbau der Südstrecke (Semmeringbasistunnel und Koralmtunnel). Ebenso werden Projekte wie der Marchegger Ast für eine bessere Verbindung von Wien und Bratislava umgesetzt. Erhebliche Investitionen sind auch für den Ausbau der Pottendorfer Linie, den 4-gleisigen Ausbau der Strecke Linz – Wels sowie Bahnhofsmodernisierungen geplant.

 

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UVP – öffentliche Auflage schon gestartet

Eine Voraussetzung für die Umsetzung des Stadtentwicklungsprojektes Hauptbahnhof ist die Durchführung von Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) – für den ‚Straßenbau‘, Städtebauvorhaben‘ und ‚Gleisbau‘ – um die Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt zu bewerten und unerwünschte Folgen auszuschließen.

Seit 9 Mai 08 liegen die Unterlagen zur öffentlichen Einsicht auf. Während dieser Auflagefrist kann jedermann/jederfrau eine persönliche Stellungnahme abgeben oder sich einer unabhängigen Bürgerinitiative anschließen.

Zitiert aus der Kundmachung der MA 22

– Zeit und Ort der möglichen Einsichtnahme

Der Genehmigungsantrag und die Projektsunterlagen inklusive der Umweltverträglichkeitserklärung liegen sechs Wochen lang (ab dem 9. Mai 2008 bis einschließlich 20. Juni 2008 ) beim Amt der Wiener Landesregierung, Magistratsabteilung 22 – Wiener Umweltschutzabteilung, Wien 20, Dresdner Straße 45, UVP-Koordination, 3. Stock, Zimmer 3.24, Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15 Uhr; Donnerstag zusätzlich von 13.30 bis 17 Uhr zur öffentlichen Einsichtnahme auf.

– Hinweise

Zum Vorhaben und zur Umweltverträglichkeitserklärung kann jedermann ab dem 9. Mai 2008 bis einschließlich 20. Juni 2008 eine schriftliche Stellungnahme an die Wiener Landesregierung, p.A. Amt der Wiener Landesregierung, Magistratsabteilung 22 – Wiener Umweltschutzabteilung, Wien 20, Dresdner Straße 45, abgeben. Innerhalb derselben Frist können die Parteien des Verfahrens bei der Wiener Landesregierung, p.A. Amt der Wiener Landesregierung, Magistratsabteilung 22 – Wiener Umweltschutzabteilung, Wien 20, Dresdner Straße 45, schriftlich Einwendungen erheben.

Was ist aber eine UVP?

wir werden hier immer wieder Infos und Meinungen zu diesem Thema bringen. Inzwischen finden Sie eine Antwort auf dieser Frage hier und hier