Im Spätherbst ist der direkte Weg vom Südtiroler Platz in die Laxenburger Straße möglich

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Noch türmen sich Erdhaufen, wo in Zukunft der Geh- und Radweg nach Favoriten führen wird. Schon im Herbst 2011 forderten die Grünen Wieden die Errichtung eines Gehweges vom Südtiroler Platz zur Laxenburger Straße, damit die Menschen bequemer nach Favoriten gelangen können.

Damals wurde die Errichtung mit der Begründung abgelehnt, dass dies erst nach Fertigstellung des Brückentragwerkes über die Laxenburger Straße möglich sei, da die Menschen durch die Bauarbeiten an dem Brückentragwerk gefährdet seien. Die Gefährdung war aber auch für den Geh- und Radweg, den alle, die nach Favoriten wollten, benützen mussten, vorhanden.

Das Brückentragwerk ist nun schon seit einigen Monaten fertig gestellt, aber der Gehweg lässt noch immer auf sich warten. Die Bauarbeiten für den Geh- und Radweg beginnen erst im Sommer. Im Spätherbst wird es dann für die FußgängerInnen und RadfahrerInnen möglich sein, direkt in die Laxenburger Straße zu gelangen. Dann endlich ist der umständliche Weg durch die Baustelle Geschichte und man gelangt auf direkten Weg und ohne Hindernisparcour  nach Favoriten.

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Gehweg, Radweg oder Geh- und Radweg?

Diese Frage stellt sich beim Weg entlang des Gürtels von der Ghegastraße bis zur Auffahrt zur A23.

Bei der Ghegastraße steht nach dem Schutzstreifen den FußgängerInnen eine Absperrung entgegen. Sie werden durch eine weitere Absperrung zur Haltestelle „geleitet“. Dazwischen ist eine Lücke, durch die die Verlängerung des Radweges führt. Von der baulichen Ausführung klar. Nur beschildert ist nichts. Aber wo bleiben die FußgängerInnen?

Absperrung für FußgängerInnen

Die Absperrung leitet die FußgängerInnen zur Straßenbahnhaltestelle

Zwischen Haltestelle und „Weg“ (Geh-, Rad- oder beides?) gibt es wieder Gitter. Auch hier gibt es wieder eine Lücke dazwischen. Auch hier wird den FußgängerInnen wieder signalisiert: „Halt“. Aber wie kommen zu Fuß gehende zum Beispiel von der Haltestelle in das große Möbelhaus?  Natürlich benützen sie den Weg. Für einen Geh- und Radweg ist er sehr schmal und es fehlt die Beschilderung.

Absperrung bei der Haltestelle

Gemeinsamer Weg für Rad- und FugängerInnen

Es bleibt zu hoffen, wenn der Gürtel in diesem Bereich endgültig fertig gestellt ist, dass Platz für einen getrennten Geh- und Radweg vorhanden ist. Wenn schon so viel Platz für die Autos da ist, sollte es selbstverständlich sein, dass auch Platz für RadfahrerInnen und FußgängerInnen und das baulich getrennt, zur Verfügung gestellt wird und nicht Konfliktbereiche zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen geschaffen werden.