Bezirksgrenze verschoben – Stellungnahme dazu

Grüne Wieden zu Verschiebung der Bezirksgrenze: „Chance vergeben“

Utl.: Neuroth: „Für Wieden ist Hauptbahnhof verloren“ Wien (OTS) –

Scharfe Kritik kommt von den Grünen Wieden zur geplanten Verschiebung der Bezirksgrenze zugunsten Favoritens im Zusammenhang mit dem neuen Hauptbahnhof. „Nun ist der Gürtel als Barriere einzementiert. Warum die ÖVP-Bezirksvorsteherin hier großzügig Bezirksgebiet verschenkt, ist nicht nachvollziehbar. Wir hätten uns erwartet, dass aus dem Bezirk engagierte Einflussnahme zum Projekt Hauptbahnhof kommt. Stattdessen wird mit der SPÖ zu ungunsten des Bezirks gepackelt – der Grund dafür bleibt ein Rätsel“, so die Sprecherin der Grünen Wieden, Barbara Neuroth. Sich hier nur auf Informationen durch den Planungsstadtrat und die SPÖ Bezirksvorstehung Favoritens zu beschränken, bedeutet eine starke Vernachlässgiung der Interessen der Bevölkerung Wiedens. „Das Hauptbahnhofareal würde die Möglichkeit bieten, Defizite des Bezirks wie etwa notwendige Sozialräume oder Kindergärten und kulturelle Einrichtungen abzudecken. Diese Chance ist nun vertan“, so Neuroth abschließend.

Rückfragehinweis: Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 – 81814, presse.wien@gruene.at

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Grüne Wieden sprechen sich für Bezirksgrenze entlang des neuen Hauptbahnhofs aus

unsere Presse Aussendung heute:

Utl.: BürgerInnenbeteiligung bei Gebiet bis zum Bahnhof wichtig =

Wien (OTS) – Es ist eine vernünftige Lösung, wie bisher den Grenzverlauf zwischen Wieden und Favoriten entlang des Gebäudes des zukünftigen Bahnhofs zu ziehen“, betont die Sprecherin der Grünen Wieden, Barbara Neuroth. „Es geht uns im 4.Bezirk um Mitsprache bei diesem großen Verkehrs- und Stadtentwicklungsprojekt, von dem wir auf der Wieden sehr stark betroffen
sein werden.“

Die Grünen Wieden sehen darin auch die Möglichkeit soziale Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen, einen Sozialstützpunkt und Freizeiteinrichtungen und konsumfreie Aufenthaltszonen zu errichten. „Wir setzen uns in jedem Fall für eine vernünftige Nutzungsmischung ein. Die Bahnhof-City darf nicht zu einer reinen Schlaf- oder Bürostadt mutieren, wie das schon bei der Donau-Platte passiert ist, so Neuroth.

Im 4. Bezirk existiert ein einstimmigen Beschluss aller Fraktionen der Bezirksvertretung das Areal entlang des Gürtel und der Arsenalstraße und den Gleisen des Hauptbahnhofs der Wieden zuzuschlagen und mit dem Nachbarbezirk Favoriten darüber Verhandlungen zu führen.

„Die SP Favoriten hingegen will mit der neuen Grenzziehung in Gürtelmitte ihren Einflussbereich ausdehnen und den einwohnerInnenstärksten Bezirk Wiens noch weiter vergrößern. Die Verhandlungen werden zeigen, ob die SP Wien ihre Genossinnen und Genossen in Favoriten dabei unterstützt, oder eine politisch vernünftige Lösung zugunsten eines kleinen Bezirks zulässt“, schließt Neuroth.