Arsenalsteg eröffnet

Gemeinsam mit Wiens Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Birgit Hebein und den Bezirksvorstehern Erich Hohenberger (3. Bezirk) und Marcus Franz (10. Bezirk) wurde die Fuß- und Radwegbrücke Anfang Juli eröffnet.
Seit ca. 1850 waren der 3. Bezirk und der 10. Bezirk durch die Ostbahn vom Südtiroler Platz bis zur Unterführung Gudrunstraße voneinander getrennt.
Im Zuge des Projektes Hauptbahnhof Wien erhielt die MA 29 – Brückenbau und Grundbau die Aufgabe zwei Brückentragwerke über das Bahngelände des neuen Bahnhofes zu errichten. Nach der Eröffnung der Südbahnhofbrücke im Mai 2019 wurde nun auch der Arsenalsteg eröffnet und damit ist die letzte Querung fertiggestellt.
Was 150 Jahre durch die Gleise der Ostbahn getrennt war, wächst durch den Arsenalsteg wieder zusammen.
Der Arsenalsteg stellt einen Brückenschlag zwischen dem 3. und 10. Bezirk her. Die Verbindung vom Sonnwendviertel zum Erholungsgebiet Arsenal bedeutet ein mehr an Lebensqualität durch direktere und einfachere Wege.
Durch einen Lift auf der Seite des Arsenals ist der Steg auch barrierefrei sowie für FußgängerInnen und RadfahrerInnen nutzbar.

Zahlen, Daten und Fakten – Arsenalsteg
2009 war Baubeginn für die Tragwerke des Arsenalsteges
Im Jänner 2011 fand die Eindrehung der ersten 2 Tragwerke statt.
Im Herbst 2018 begannen die Fertigstellungsarbeiten und diese konnten jetzt wie geplant abgeschlossen werden.
Der Arsenalsteg dient als Geh- und Radverbindung zwischen dem Arsenal und dem Sonnwendviertel.
Durch den Geländesprung zwischen Bahntrasse und Arsenalstraße und dem Lichtraumprofil der Bahn kommt der Arsenalsteg auf einer Höhe von ca. 13.5 Meter über dem Niveau des Arsenals an. Die Barrierefreiheit wird durch einen Doppelkabinenaufzug neben der obligatorischen Stiege anstelle einer Wendel- oder Rampenanlage erreicht.
Die Bauwerkslänge des Arsenalsteges beträgt rund 260 m, die Bauwerksbreite 8,80 m.
Insgesamt wurden im neuen Stadtentwicklungsgebiet seit 2009 vier neue Brücken gebaut. Die Südbahnhofbrücke und der Arsenalsteg über die Gleise der ÖBB, die Kempelenbrücke und der Hüttenbrennersteg im Zuge der Neugestaltung der Unterführung Gudrunstraße.

7 Antworten

  1. Ohne nix, ohne Würsteln, ohne Musik? Ich glaub’s erst, wenn ich drüben angekommen sein werde. Ja, und die Kosten hätt i gern g’wußt.

  2. Ich habe nur eine OTS gelesen, sonst nichts. Keinen einzigen kurzen Artikel in einer Zeitung. Aber ich bin schon drüber gegangen. Sie ist offen, wenn auch der Zugang im 10. Bezirk scher zu finden ist. Ist noch hinter Gittern versteckt. Neben mir war eine einzige Person auf der Brücke. Weis ja noch keine/r.

  3. Vl geniert man sich wegen der Bauzeit? 29erBlech waren doch da, aber den angesagten 3erBV Hohenberger kann ich auf keinem der offiz. Photos entdecken. Brauch ich eine neue Brille?

  4. „Die Verbindung vom Sonnwendviertel zum Erholungsgebiet Arsenal bedeutet ein mehr an Lebensqualität durch direktere und einfachere Wege.“
    Das „Erholungsgebiet“ befindet sich in einem Wohngebiet und ist ein Privatgelände. Es ist somit kein öffentlicher Park wie zB der Schweizergarten!

    • Damals hat der Finanzminister Grasser das Arsenal zum Teil (die Wohnungen) privatisiert, um sein Nulldefizit zu erreichen. Und alles ist nicht Privatgelände. Da gibt es noch das Museum und die Bundestheater.

  5. …und somit ein Hundedorado ohne jegliche Konsequenzen. Die dortigen Mieter dürfen die Gackisackerln + Entsorgung etc via Betriebskosten (zusätzlich zur Müllgebühr) finanzieren.

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