Offene Wünsche für Verbesserungen im VOR

Nicht einmal ein Viertel aller Beschäftigten in Niederösterreich arbeitet in der eigenen Wohngemeinde, drei Viertel müssen zum Arbeitsplatz pendeln. Im neuen Fahrplan gibt es viele Verbesserungen: ein großer Teil der 1,1 Millionen zusätzlichen Zugkilometer im neuen ÖBB-Fahrplan entfällt auf die sogenannten Dieselstrecken in Niederösterreich. Bei Kremser- und Kamptalbahn, Erlaufbahn, Traisental-Bahn und auch rund um Wiener Neustadt werden die Intervalle verdichtet und auf Stunden- oder Halbstundentakt umgestellt.

Aber nach wie vor bleiben viele Wünsche offen:

·       Nach wie vor gibt es keine direkte schnelle Verbindung von St. Pölten Richtung Wien-Hauptbahnhof für jene, die um 7 Uhr zu arbeiten beginnen. Der Wunsch vieler Beschäftigter nach generellen Verbesserungen im Frühverkehr Richtung Wien blieb ungehört.

·       Um 8 Uhr gibt es im Fahrplan eine Lücke für die Strecke von Amstetten nach Waidhofen/Ybbs – und die Haltestelle Sonntagberg wird künftig in Fahrtrichtung Waidhofen nicht mehr bedient.

·       Auch der Ausbau der Nordbahn liegt weiterhin auf Eis – regelmäßige Beschwerden zeigen aber auch hier Handlungsbedarf.

Damit die Arbeitnehmer_innen nicht auf das Auto angewiesen sind, bedarf es einer echten Alternative zum Auto. Die PendlerInnen brauchen im öffentlichen Verkehr ein breiteres Angebot, vor allem am Nachmittag, und spätere Verbindungen am Abend.

Quelle: AK

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