Die ÖBB auf Erfolgskurs.

Fahrgastrekord auf der Schiene
Die ÖBB konnten im Jahr 2017 so viele Fahrgäste in ihren Zügen begrüßen, wie noch nie zuvor. 246 Millionen Menschen haben sich für die Bahn entschieden. Ein Großteil des Zuwachses ist auf den neue Stundentakt am Arlberg und die nochmals verdichtete Anbindung an den Flughafen Wien zurückzuführen. In den beliebten Nachtzügen, die als ÖBB Nightjets in Europa unterwegs sind, konnten rund 1,4 Millionen Fahrgäste begrüßt werden. Kostenloses W-LAN und das Onboard-Portal Railnet tragen zum positiven Reiseerlebnis bei. 

Güterverkehr vermehrt auf der Schien verlagert
Die Güterverkehrssparte Rail Cargo Group konnte 2017 mit einem Ergebnis von 42,3 Millionen Euro als eines der wenigen europäischen Güterbahnunternehmen erneut Gewinne im zweistelligen Millionenbereich einfahren.

Mit dem wachsenden Angebot an Bahnlogistikleistungen in Richtung Ferner Osten und Zentralasien untermauert die RCG (Rail Cargo Group) ihre Strategie der Internationalisierung über europäische Grenzen hinweg. Seit dem Jahr 2017 ist die ÖBB Rail Cargo Group auf allen Routen der Seidenstraße aktiv. Der erste Direktzug von Chengdu nach Wien ist am 27. April im Güterzentrum Wien Süd eingetroffen. Die Expansionsstrategie nach Asien beinhaltet auch den Aufbau neuer Verbindungen innerhalb Europas, insbesondere zu Häfen, die als Logistik-Drehscheibe rasant an Bedeutung gewinnen und der RCG attraktives Potenzial für weiteres Wachstum bieten. 

Investitionen für Kundinnen und Kunden
Rund 1,8 Milliarden Euro hat die ÖBB in die Erhaltung und den Ausbau der leistungsfähigen und effizienten Infrastruktur investiert. Mehr als 200 Planungs- und Bauprojekte sind 2017 im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen abgewickelt worden. Zu den wichtigsten Vorhaben, die 2017 fertiggestellt wurden, zählten der Lückenschluss St. Pölten – Loosdorf und der Streckenausbau von Salzburg Hauptbahnhof nach Freilassing. 

Bei den Großprojekten auf der Südstrecke wurden wichtige Meilensteine erreicht. Bei der 130 Kilometer langen Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt sind bereits rund 120 Kilometer in Bau oder fertiggestellt. Wesentliche Fortschritte sind auch beim Bau des Semmering-Basistunnel gelungen. Die ÖBB sind also auf bestem Weg, ab 2026 Wien mit Klagenfurt in 2 Stunden 40 Minuten zu verbinden.

Der Ausbau der Infrastruktur bringt für viele Pendler_innen eine Verbesserung, das einige zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn veranlasst wird. Für den Klimaschutz sind die Investitionen ein wichtiger Beitrag.

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