Busbahnhof

Wien braucht einen neuen Busbahnhof. Es wurden mehrere Standorte untersucht, wovon der Standort „Verteilerkreis“ in Favoriten als der best geeignete hervorging. Der Verteilerkreis liegt direkt über der Autobahn und U1, ist daher sowohl für die Busse als auch für die Reisenden gut erreichbar. Und er liegt etwas außerhalb des Zentrums, so dass die Busse nicht weit in die Stadt hineinfahren müssen. Aber dieser Standort wird von den Bürger_innen und allen politischen Parteien im 10. Bezirk abgelehnt. Daher ist man auf der Suche nach einem anderen Standort. Jetzt werden die Waldmanngründe neben dem Hauptbahnhof untersucht. 

Für den Standort, auf dem sich jetzt der provisorische Fernbusbahnhof befindet, spricht eindeutig die vorhandene sehr gute Infrastruktur: Hauptbahnhof, Schnellbahn, U1 und Straßenbahn und Bus sind in unmittelbarer Nähe. Allerdings sind die Zu- und Abfahrten über den Gürtel zur Autobahn nicht ganz unproblematisch.

Durch die zusätzlichen Bussen werden die Bewohner_innen auf der Wieden durch mehr Lärm und Abgase belastet. Durch eine Einhausung des Bahnhofes könnte man die Situation verbessern. Wenn man den angrenzenden Gürtel in die Einhausung miteinbezieht, würde dies eine wesentlich Lärmreduktion für die Anrainer_innen des Gürtels bringen.

 

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2 Antworten

  1. Leben so viele Leute beim Verteilerkreis? Meiner Erinnerung nach war die Gegend ziemlich öde drumherum. Aber auch bei den Waldmanngründe kann ich das Argument der Lärmbelästigung nicht nachvollziehen, da ja Gürtel, Favoritenstraße und die Gleise in der Nähe sind (auch ein Grund warum aus dem Südtiroler Platz nie was wird). Das mit der Zu- und v.a. Abfahrt kann ich aber gut verstehen, es ist schlimm anzusehen wie die Busse geradeausfahren an einer Kreuzung wo es zwar nicht verboten aber offensichtlich nicht vorgesehen ist (weil es die Unterführung gibt).

    • Beim Verteilerkreis wohnen wenig Menschen rund herum. Aber die FH will dort eine Erweiterung hin bauen..
      Was den Lärm am Gürtel beim Südtiroler Platz betrifft, so leiden sie jetzt schon schwer darunter. jedes Mehr an Lärm ist unzumutbar. Eine Einhausung wäre ein großer Gewinn für die Bevölkerung.
      Der Südtiroler Patz müsste für die Ein- und Ausfahrten wieder umgebaut werden.

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