Südtiroler Platz: Keine Glanzleistung für zu Fußgehende

Stop and Go

Aus Sicht der Fußgängerinnen und Fußgänger ist der Südtiroler Platz eine Katastrophe. Es gibt kaum die Möglichkeit den Platz zügig zu überqueren. Bei jeder Straßenüberquerung muss man warten. Erst nach einem Stopp kann man weitergehen. Eine grüne Welle für die Fußgängerinnen und Fußgänger würde eine Verbesserung bringen.

Gehlinie ins Nichts

Etwas, was stört, ist die Nichteinhaltung der Grundregel eine möglichst geradlinige Gehlinie.  Wenn man von Favoriten kommend den Südtiroler Platz überqueren will kommt man zu einer Engstelle, die der Aufgang von der Straßenbahn bildet und die Sicht auf die Fortsetzung des Weges stadteinwärts verstellt. Ist man daran vorbei, bildet ein Lüftungsbauwerk eine weitere Engstelle und verstellt ebenfalls die Sicht auf den weiteren Weg. Ist man daran vorbei, ist der weitere Weg nicht ganz eindeutig klar. Um weiter stadteinwärts zu kommen, muss man einen Haken nach rechts schlagen um den Zebrastreifen über die Fahrbahn zu finden. Hier beginnt einer der oben geschilderten Stop und Go über den Gürtel.

Der Aufgang von der Straßenbahn bildet eine Engstelle und behindert die Sicht Stadteinwäärts.

Das Lüftungsbauwerk ist eine weitere Engstelle und behindert die Sicht auf auf den Weg stadteinwärts.

Nach dem Lüftungsbauwerk muss man einen Hacken nach rechts schlagen, um den weiteren Weg stadteinwärts zu finden.

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5 Antworten

  1. Die verwirrten Touristen die ich dort immer sehe und die sich dann z.B. links vom Straßenbahnabgang dazwischenschlängeln versuchen sind ein Beweis dafür.

    Eine einfache Lösung fällt mir aber auch nicht ein, auch war es schon zu Südbahnhof-Zeiten nicht besonders gut.

  2. Fußgängerunterführungen sind unpopulär in Wien, würden hier aber analog zur Opernpassage alle Probleme lösen. Gut, bis auf die Radfahrer.

  3. Eine Fußgänger_innenpassage gibt es, aber die ist so tief unten, dass sie nicht attraktiv ist. Direkt unter der Oberfläche ist eine Passage nicht möglich, da ist der Straßenbahntunnel und noch die Straßenunterführung im Weg.

  4. Danke für das Ansprechen des Problems! Die Situation dort ist untragbar und eine Frechheit, die Ortskundigen queren den Gürtel mittlerweile über den Radweg, da man dort in einem rüberkommt…

    Fußgängerunterführungen sind zutiefst unattraktiv für Fußgänger und lösen nur Probleme für Autofahrer.

    • Auch mit dem Radweg kommt man nicht in einem drüber, da ist noch die Rechtsabbiegespur für die vom Zentrum auf der Favoritenstr. kommenden, aber eine Ampelphase erspart man sich so sehr wahrscheinlich.

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