Grünes Verkehrsforum Sonnwendviertel

Am Dienstag, 1. März fand im Grünraum Favoriten eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Verkehr im Sonnendviertel statt. Im Laufe der Veranstaltung wurden folgende Forderungen gestellt:

„Autobahn Sonnwendgasse“: Die Autos fahren viel zu schnell, dadurch entwickeln sie viel Lärm. Sie ist eine Barriere zwischen dem Bestand und den Neubauten (zwischen alt und neu Favoriten). Die TU wurde beauftragt, Verbesserungen vorzuschlagen.

Parkplatz Keplergasse: In der Gasse sind die Gehsteige viel zu schmal, da auf beiden Seiten geparkt wird. Da es noch kein Parkpickerl in Favoriten gibt, benützen viele Nichtwiener die Keplergasse als Parkplatz und fahren dann mit der U-Bahn in die Stadt. Die Keplergasse ist ein wichtiger Weg der Bewohner_innen des Sonnendviertels zur U-Bahn. Die Gebietsbetreuung hat die Gasse analysiert und Vorschläge erarbeitet, wie für Fußgänger_innen die Gasse als ein angenehmer Fußweg vom Sonnwendviertel zum Keplerplatz (U-Bahn) gestaltet werden könnte.

Antonie-Alt-Gasse: Ein Fahrverbot in der Antonie-Alt-Gasse würde den Schulweg zum Bildungscampus wesentlich sicherer machen. Zur Zeit biegen die Autos von der Hackergasse viel zu schnell in die Antonie-Alt-Gasse ein.

Rasengleis: Für die Trasse der Linie D wird ein Rasengleis gefordert. Neben dem Park ist ein Rasengleis wesentlich ästhetischer als Betonplatten und bringt eine gewisse Lärmdämmung für die Anrainer_innen.

Herndlgasse: Die Autos rasen in der Herndlgasse. Bei Grünblinken steigen die Autofahrer_innen noch schnell aufs Gas, um noch die Kreuzung mit der Gudrunstraße zu passieren. Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion sind unbedingt erforderlich.

Sonnwendspitz: Der Platz gehört dringend umgestaltet. Dabei ist jedenfalls die als Nebenfahrbahn gestaltete Abbiegespur in die Gudrunstraße unmittelbar vor den Wohnhäusern aufzulassen und dem Park zuzuschlagen. Überlegenswert ist auch, eine Fahrspur der überbreiten Sonnwendgasse rückzubauen.
Bus 14A: Die Linie 14A gehört dringend umgerüstet auf Gelenkbusse, so wie der 13A, da es bei dieser Linie immer wieder zu unregelmäßigen Intervallen kommt und der Bus meistens überfüllt ist.
Weiters soll die Verkehrsorganisation der Linie geändert werden, sodass die Haltestellen so zu liegen kommen, dass die Kinder des Bildungscampus möglichst wenig die Straße (Sonnwendgasse, bzw. Gudrunstraße) überqueren müssen, wenn sie von oder zu einer Haltestelle wollen.

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3 Antworten

  1. Es sollte weniger im Vordergrund stehen, die Bushaltestelle möglichst direkt vor der Schule zu errichten, als viel mehr, für sichere Fußgängerinfrastruktur und Pkw-Geschwindigkeitsreduktion zu sorgen. Je mehr Fußgänger (auch Kinder) im öffentlichen Raum unterwegs sind, desto mehr steigt die Verkehrssicherheit und die Notwendigkeit, Fußgänger zu berücksichtigen. Daher ist ein Fußweg zur Haltestelle durchaus in Ordnung.

  2. Haltestellen sollen möglichst nahe an den Zielpunktzen liegen.
    Dass eine reduzierte Geschwindigkeit der PKWs eine wesentliche Verbesserung der Verkehssicherheit bringt, ist klar. Nur Tempo 30 in der Gudrunstraße und in der Sonnwendgasse durchzusetzen, ist sehr schwierig. Die Autolobby ist leider sehr stark und wehrt sich vehement gegen Tempo 30.

  3. Thema Antonie-Alt-Gasse. Ein Fahrverbot ist nicht realistisch bzw unzumutbar, da man nur aus einer Richtung in die Antonie-Alt-Gasse einbiegen kann bzw nur in eine Richtung raus fahren kann. Kommt man vom Hauptbahnhof, muss man einen riesen Umweg fahren um dann einbiegen zu dürfen. Und das fände ich persönlich schon als Zumutung hier nochmal 5 Minuten zu verlieren, wenn eh der Weg von der Tangente bis in die Hackergasse schon durch unmögliche Ampelschaltungen einen ziemlichen Zeitverlust bedeutet.

    Ein Zebrastreifen würde die Situation schon wesentlich verbessern, da es in erster Linie um die parkenden Autos direkt in der Kurve geht. Abgesehen davon verstehe ich es sowieso nicht warum man einen riesen Campus plant und dann genau keine einzige Möglichkeit hat sein Kind mit dem Auto zu bringen bzw zu holen. Mir persönlich ist das ja egal, da ich gleich daneben wohne, aber für einige die dann doch nicht um die Ecke wohnen ist es schon sehr schwer sein Auto wo abzustellen um sein Kind ein- und aussteigen zu lassen.

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