Erreichbarkeit des Wiener Hauptbahnhofes mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Wien ist mit Bussen, Straßenbahnen und U-Bahn erreichbar. Neben der U1 fahren die Buslinien 13A und 69A, die Straßenbahnlinien 18, D und O zum Bahnhof. Die Straßenbahnlinie D fährt direkt zum Ostausgang des Hauptbahnhofes.

Mit der U1 ist man vom Hauptbahnhof in nur fünf Minuten am Stephansplatz oder in 12 Minuten bei der UNO-City. Im Schnitt fährt tagsüber unter der Woche alle drei bis vier Minuten eine U-Bahn den Hauptbahnhof an.

Weiters ist der Hauptbahnhof mit zwölf Schnellbahn-, Regionalzug- und REX-Verbindungen an ein zweites hochrangiges Verkehrssystem angeschlossen. Die Station liegt direkt neben dem Bahnhof. Mit diesen Verbindungen geht es dank dichter Intervalle binnen weniger Minuten zum Beispiel nach Floridsdorf, Praterstern, Meidling oder Landstraße/Wien Mitte, das am Rande der Innenstadt liegt.

Anlässlich der Eröffnung des Wiener Hauptbahnhofes, eigentlich wurde die BahnhofCity mit Einkaufszentrum eröffnet, wurde wieder die Kritik laut, dass er sehr schlecht an die U1 angebunden ist. Es stimmt, die Entfernung vom Bahnsteig der U1 zu den Bahnsteigen der Bahn ist groß. Aber auf Grund des Bestandes der Gürtelunterführung, (Straße und Straßenbahn) und des Schnellbahnstation war ein näheres Heranführen an die U-Bahn nicht möglich. Der Weg vom U1-Bahnsteig in den Hauptbahnhof entspricht etwa jener Entfernung, die von den U-Bahn-Linien U3 und U6 am Westbahnhof in das Bahnhofsareal zurückzulegen sind.

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3 Antworten

  1. In allen Großstädten sind die U-Bahn/S-Bahnlinien doch in einiger Entfernung vom eigentlichen Bahnhof. Gehwege muss man einplanen, es sollte nur darauf geachtet werden, dass sie behindertengerecht sind. Laufbänder wären natürlich eine gute Möglichkeit.

  2. Offenbar findet man keinen wirklichen Grund um den Hauptbahnhof schlecht zu reden. Also kotzt man seit Jahren immer und immer wieder über das gleiche fade Thema -> „der lange Weg von der U-Bahn zu den Bahnsteigen“. Der lange Weg ist mMn. relativ zu betrachten. Die längste Entfernung ist vom Ende des U-Bahn-Bahnsteiges (hinterer Ausgang) bis zum Bstg. 12! Aber wie viele Leute am Tag diese „beschwerliche Reise“ auf sich nehmen ist wohl – wenn überhaupt – an einer Hand abzählbar. Der Rest jammert einfach das nach worauf sich – wie schon oben erwähnt – die Presse und andere Jammerer seit Jahren einschießen.
    Aber wechseln wir doch mal den Schauplatz! Parkt man sein Auto am (Flughafen Wien) Parkdeck 4, ganz oben, am anderen Ende (wo kein Lift fährt) und muss dann zum Terminal 1 zum Einchecken, fliegt aber bei Terminal 3 ab, ist das alles überhaupt kein Problem!
    Fährt man mit dem Auto in die SCS (was an sich ja schon einem Himmelfahrtskommando gleich kommt), parkt dort ebenfalls am Dach und geht man die SCS einmal von links nach rechts und wieder retour wird das als angenehm empfunden???
    Aber wehe man muss am Bahnhof 400 Meter gehen, die Welt bricht zusammen!
    Es wäre daher schön wenn ein sogenannter GRÜNER nicht auch noch das Gegenteil von „verkehrsfreundlichen Politik“ betreibt sondern ein wenig dabei hilft den Leuten ein bisschen die Angst davor zu nehmen ein paar Meter gehen zu müssen! :)

  3. Um die Menschen zum Umsteigen vom PKW auf die Öffis zu bringen ist erforderlich, dass diese möglichst bequem sind. Wichtig dabei ist unter anderem möglichst wenig oft umsteigen zu müssen und beim Umsteigen nicht weite Strecken zurück legen zu müssen. Dies ist vor allem für jene Menschen wichtig, die täglich unterwegs sind.
    Ich als sogenannter Grüner habe die Lösung am Hauptbahnhof immer verteidigt.
    Auf Flughäfen sehr weite Strecke zurück legen muss, wird hingenommen. Fährt man mit dem Bus kommt man am Teminal 3 an. Manchmal muss man zum Einchecken zurück zum Terminal 2 zurück und der Abflug erfolgt denn beim Terminal 3. Da legt man schon eiinen Meter zurück und das mit einem Koffer,
    Bei der SCS gibt es auch keine Möglichkeit dirket vor dem Geschäft zu parken. Wenn man nicht früh aufsteht, ist irgend wo am Rand ein Parkplatz frei und die Strecke, die man zu Fuß zurück legen muss, ist mmanchmeal sehr lang. Nur in der Stadt wollen die Lleute immer direkt vorm Geschäft parken, da man ja die gekaufte Ware nicht so weit schleppen möchte.
    Flughafen und SCS werden nicht jeden Tag beützt, daher wird das leichter akzeptiert. Öffis werden aber fast täglich benützt.

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