Sonnwendviertel – Weg mit den vielen Parkplätzen im öffentlichen Raum – für eine verbesserte Aufenthaltsqualität

Da im Sonnwendviertel im August die MieterInnen in zwei Baublöcken eingezogen sind, machte ich einen Rundgang. Dabei stellte ich fest, dass es sowohl in der Vally-Weigl-Gasse als auch in der Hackergasse Senkrechtparkplätze gibt. Senkrechtparkplätze bringen ein Maximum an Stellplätzen auf die Straßenlänge.
In jedem Baublock gibt es für jede Wohnung einen Stellplatz in einer Garage. Trotzdem gibt es zusätzlich im öffentlichen Straßenraum ein Maximum an Angebot an Parkplätzen.
Dies ist Verschwendung von öffentlichen Geldern und eine eindeutige Bevorzugung von AutobesitzerInnen. Den Platz auf den Gassen sollte man anderen Zwecken zuführen, als dem Abstellen von Autos. Dies würde zu einer verbesserten Aufenthaltsqualität beitragen.
Nach Überprüfung der Pläne, die im Umweltverträglichkeitsverfahren auflagen, stellte ich fest, dass in den Seitengassen der Gudrunstraße ebenfalls Senkrechtparkplätze geplant sind. Dort gäbe es noch die Möglichkeit die Straßengestaltung umzuplanen. Weg mit den vielen Parkplätzen für eine bessere Aufenthaltsqualität!

Senkrechtparkplätze in der Vally-Weigl-Gasse

Senkrechtparkplätze in der Vally-Weigl-Gasse

Senkrechtparkplätze in der Hackergasse

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6 Antworten

  1. Hallo
    Ich wohne schon seit Jahren in dieser Gegend und bin von meinem Auto abhängig. Im Durchschnitt suche ich, seit dem Baubeginn des Sonnwendviertels täglich eine Stunde nach einem Parkplatz. Dadurch erhöht sich der Benzinverbrauch und meine Lebensqualität hat sich enorm verschlechtert. Und da bin ich nicht die einzige. Ich glaube nicht dass eine Hand voll Parkplätze, denn mehr sind es nicht, die Lebensqualität verschlechtern. Ich nutze mein Fahrzeug nur beruflich, leider passt das Material welches ich mitführen muss nicht in einen Fahrradkorb oder in einen Koffer. Somit kann ich nur sagen: Bitte gebt uns Anrainern der gegenüberliegenden Straßenseite die Parkplätze in der Sonnwendgasse zurück. Und bitte ohne Verkehrsinseln, die rauben wieder unnötigen Platz.
    LG
    Michaela

  2. Hallo Michaela!
    Es geht um die Gassen, die von der Sonnwendgssse weg gehen und nicht um die Sonnwendgasse. Obwohl jede neue Wohnung einen Stellplatz hat, sind die Gassen voll zugeparkt.
    Ein Parkpickerl im 10. Bezirk würde die Situation wesentlich entspannen und Ihnen die Parkplatzsuche wesentlich erleichtern..
    Rund um den Humboldtplatz, nicht weit weg von der Sonnwendgasse, ist die Parkplatzsituation nicht so prekär.

    • Also ich wohne in der Scheugasse neben dem Humboldtplatz und ausser am Sonntag findet man die ganze Woche keine Parkplätze. Meiner Meinung nach sollte man ein Parkhaus bauen für die Anrainer. Dann würden auch die Garagenpreise rundherum nicht mehr so in die Höhe schiessen. Parkpickerl sind nicht immer die Lösung. Auch im 1. Bezirk gibt es Parkpickerl. Ab 9 Uhr kann man dort nirgends mehr parken. Ich habe es auch schon erlebt, dass ich im 20. Bezirk eine Stunde gesucht habe, und dort gibt es auch ein Parkpickerl. Ich gehe davon aus, dass Leute welche einen Garagenplatz haben und im Sonnwendviertel wohnen, auch gerne mal Besuch bekommen. Wenn dieser keine Parkmöglichkeit mehr hat, so wird sich das jeder 2 mal überlegen. Ich lebe in einem Haus mit 200 Parteien auf 5 Stiegen. Bei uns gibt es nur 55 Stellplätze. Als dieses Haus vor 20 Jahren gebaut wurde, war es noch nicht so schlimm mit den Parkplätzen. Dies hat zuerst mit den Parkpickerlbezirken begonnen und dann mit dem Bau des Hauptbahnhofes. Ich gehe davon aus dass sie noch kein einziges mal um 19 Uhr beim Humboldtplatz Parkplatz gesucht haben, das ist die einzige Entschuldigung für Ihre Antwort. Sie brauchen sich nur einmal hinstellen und zusehen wie oft hintereinander ein Auto bei Ihnen vorbeifährt. (Achtung es kann schon mal 10 Minuten dauern, denn die Runden weiten sich immer mehr aus. )

  3. Da muss man Michaela zustimmen. Unter der Woche ist es eine Qual, einen Parkplatz zu suchen und zu finden.

    • Es Stimmt, dass ich noch nie um 19 Uhr einen Parkplatz gesucht habe, da ich zum Humblodtplatz mit den Öfffis fahre. Ich war vorige Woche von der Llinie D zum Humpoldtplatz kurz vor 20 Uhr unterwegs und da ist mir aufgefallen, dass sehr viele Autos mit nichtwiener Kennzeichen geparkt waren. Und den einen oder anderen freien Parkplatz gab es auch.

  4. Ich pendle seit 17 Jahren hier herl. Mir ist es leider nicht möglich öffentlich zu fahren, da ich keine Gleitzeit habe aber dafür ein betreuungspflichtiges Kind. Mit der Ausdünnung der Zugpläne wird es immer unmöglicher öffentlich hierher zu fahren. Ich würde 1:45 Stunden fahren pro Strecke. Wie kann man so weltfremd sein und ein Viertel mit tausenden Wohnungen schaffen, ohne die Möglichkeit eines Parkhauses. Wie wir wissen ist die Realität eine Andere. Es hat jeder Haushalt 1-2 Autos nicht 0-1 Auto. Es fährt ja nicht einmal ein Bus in der Sonnwendgasse, da muss man schon bis zum 6er gehen. Besucher bekommen die Wohnungsinnhaber im Sonnwendviertel wohl nicht, denn da kann man ja nicht mehr parken. Oder denken Sie wirklich, dass alle von überall her mit öffenlichen Verkehrsmittel hierher fahren.
    Aber vielleicht zahlen ja irgenwann die „vielen“ Radbenützer dann die Steuern, wenn es keine bösen Autos mehr gibt. Da bin ich schon gespannt. Umweltfreundlich ist das nicht, wenn ich 20 Min. kreisen muss um einen Parkplatz zu finden. Da muss ich Frau Michaela schon recht geben. Mir tun ehrlich gesagt die Personen leid, die hier wohnen und sich mit diesen Querelen nicht nur unter der Woche sondern auch am Wochenende abgeben müssen. Das ist mühsam und auch egoistisch, denn ich sehe nie Leute die sich auf den üppigen Fußwegen unterhalten oder dort verweilen, lediglich die Radfahrer regt es an noch schneller zu fahren. Und die sind mittlerweilen zur Gefahr für Fußgänger und Autofahrer geworden.

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