Gehweg entlang der Arsenalstraße

Am 13. Dezember 2009 wurde der Südbahnhof gesperrt und der provisorische Ostbahnhof eröffnet. Damals gingen viele Fahrgäste der Linie D zu Fuß zum provisorischen Bahnhof und dies illegal. Sie benützten nicht den Gehweg auf der linken Seite, sondern gingen rechts entlang der Arsenalstraße zum Bahnhof hoch. Siehe Abstimmung mit den Füßen.

Zwischenzeitlich wurde ein Gehsteig  Link! gebaut, der letztes Jahr wieder lange Zeit gesperrt wurde. Siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2011/09/01/gruner-erfolg-es-geht-doch-gehsteig-entlang-der-arsenalstrase-stadtauswarts-errichtet/

Jetzt, wo nur mehr wenige FußgängerInnen auf diesem Straßenstück unterwegs sind, da der provisorische Bahnhof Geschichte ist, ist der Gehweg wieder offen und wurde vorbildlich mit einem Schutzgerüst versehen. Diese Lösung forderten die Grünen schon 2010, wurde aber aus „Platzgründen“ abgelehnt.

Vorbildliches Schutzgerüst. So eine Lösung hätten sich die Grünen schon 2010 gewünscht.

Vorbildliches Schutzgerüst. So eine Lösung hätten sich die Grünen schon 2010 gewünscht.

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4 Antworten

  1. „So eine Lösung hätten sich die Grünen schon 2010 gewünscht.“

    Vermutlich war dieses „gewünschte Schutzgerüst“ bis dato nicht notwendig da es auf der vis a vis Seite ohnehin einen Wetterschutz gab. Das die Fußgänger diesen nicht gerne benutzt haben war deren Problem. Und das die Fußgänger auf der „verbotenen Seite“ gegangen sind war ebenfalls deren Problem. Jetzt wo der Wetterschutz auf der anderen Seite weg ist glaub ich auch nicht dass der Neue ein Ersatz für „niemanden“ ist, sondern eher ein Schutz für weitere Bauarbeiten an den in Bau befindlichen Gebäuden.

  2. Ich bin nicht ganz Ihrer Meinung. Man sollte den BenützerInnen der Öffis nicht zusätzliche Hindernisse in den Weg legen. So geschehen für die Fahrgäste der Linie D, die zum provisorischen Ostbahnhof wollten. Ein Weg der zweimal über die Arsenalstraße führt ist eine Zumutung und die meisten wählten den kürzeren. Siehe „Abstimmung mit den Füßen“.
    Man hat damals von den offiziellen Stellen den Gehweg zu öffnen und ihn so legal zu machen mit den Argumenten „Gefahren der Baustelle und kein Platz“ abgelehnt.

  3. „Ein Weg der zweimal über die Arsenalstraße führt ist eine Zumutung und die meisten wählten den kürzeren.“

    War denn den Leuten nicht mal mehr ein Weg der ein paar Meter länger war (2 x die Straße überqueren) zuzutrauen?

    „Gefahren der Baustelle und kein Platz“

    Man stelle sich vor was passiert wäre wenn man hier im Sinne der Bequemlichkeit der Fußgänger argumentiert. Es hätte nur ein Missgeschick auf der Baustelle passieren müssen das dann einen Fußgänger betroffen hätte, ann wäre „Feuer am Dach“ gewesen.

  4. Was und wie viel ist den Leuten zuzutrauen, bzw. zuzumuten? Wenn man möglichst viele Menschen dazu bewegen will, mit den Öffis zu fahren, dann sollte das für sie möglichst bequem sein. Vor allem das Umsteigen ist ein wichtiger Faktor. Für PendlerInnen, die jeden Tag unterwegs sind, ist jede Minute „kostbar“. Für AutofahrerInnen werden Millionen ausgegeben, damit sie um einige Minuten schneller am Ziel sind.
    In der Stadt gibt es viele Baustellen, wo zwischen Baugrube und Gehweg Null Platz ist und trotzdem wird gebaut und es gibt Lösungen für die FußgängerInnen und für die AutofahrerInnen. Entlang der Arsenalstraße war genug Platz vorhanden, nur es fehlte der Wille und es hätte der Baufirma etwas gekostet.

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