13A Haltestelle am Gürtel

Für die Buslinie 13A wurde die neue Haltestelle „Karl-Popper-Straße“ eingerichtet. Begründet wurde die Errichtung mit den vielen Büroangestellten der angrenzenden Bürohochhäuser des Quartier Belvedere, die diese Haltestelle benützen werden. Die Haltestelle ist für so einen großen Ansturm relativ schmal ausgefallen. Außerdem gibt es zur Zeit kein Wartehaus und keine Sitzgelegenheiten. Diese Einrichtungen werden hoffentlich nach Fertigstellung der Bürogebäude nachträglich errichtet.
Der Gürtel wurde um fast 20 Meter verbreitert. Natürlich für zusätzliche Fahrspuren für den Individualverkehr. Da bleibt natürlich nicht mehr viel Platz für eine Haltestelle, die den modernen Anforderungen entspricht. Einmal mehr zieht der öffentliche Verkehr den Kürzeren.
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Wie auf dem Bild zu sehen ist, stehen zwei 13er in der Haltestelle und dies eine Station nach der Endstation. Sie werden die ganze Strecke im Konvoi fahren. Ein Problem, das die Wiener Linien nicht in den Griff bekommen. Immer wieder fahren die Busse aufeinander auf und fahren dann im Konvoi, auch drei oder vier Busse hintereinander die Strecke entlang. Dass die Busse schon eine Station nach der Endstation im Konvoi fahren stößt bei Fahrgästen auf Unverständnis.

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5 Antworten

  1. Naja, ein Konvoi aus zwei 13A ist ja fast so viel Wert wie ein Gelenkbus, nur mitt doppelt so viel Arbeitsplätzen (Achtung, hier ist ein wenig Ironie versteckt ;) )

    Was die Wiener Linien, die Bezirkspolitiker und die Stadt Wien nicht in den Griff bekommen ist der spätestens mit Volleröffnung des Hauptbahnhofes dringend notwendige Umbau zur Strassenbahnlinie 13.

    Hier tun sich die Grünen aber eh sehr löblich hervor.

    • Bis zur Volleröffnung, das ist in zwei Jahren, ist es leider nicht mehr machbar.
      Danke für das Lob. Es tut gut, auch einmal was positives zu lesen und nicht immer nur eins auf die Rübe.
      Wir Grünen, vor allem die Bezirksorganisation 4 bemühen uns sehr, den 13er in das nächste Regierungsprogramm hinein zu bekommen. Das Ist nicht leicht, da es bei den Wiener Linien ein starke U-Bahn-Fraktion gibt, die unbedingt eine U5 will. Auch die ÖVP ist da voll dahinter. Nur wenn eine U5 kommt, dann ist die Straßenbahnlinie 13 für immer gestorben.

      • Die „U5“ ist wie der Weltfrieden: man darf drauf hoffen, man wird aber ewig warten müssen und kommen wird beides nicht.

        Es gibt ein paar Relationen, wo die U5 Sinn machen würde, aber das Wiental untertunneln und alle alten wiener Keller untergraben kostet ein Vermögen – ein Vermögen, mit dem man viele km Strassenbahnstrecken bauen kann.

  2. Leider Hat die U5 mehr Chancen als der Weltfrieden.
    Richtig ist jedenfalls, das die U5 viel Geld kostet,das eigentlich nicht da ist, Dies ist momentan ein Grund, warum sie nicht gebaut wird.

  3. Das Grundproblem liegt doch woanders… die Effizienz der Bim und Busse ist abhängig vom Individualverkehr (abgesehen von den wenigen Strecken, die untertunnelt oder separat verlaufen), und solange dieser hofiert wird, bzw. Gegenmaßnahmen vom Bürger/Wähler abgestraft werden, wird sich da wenig ändern.

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