Bericht vom ÖBB-Bezirksforum am 29. Oktober 2012 im Amtshaus Wieden

Durch die Umlegung der durchgehenden Gleise ist es möglich die Arbeiten im nördlichen Bahnbereich fortzuführen:

Die Brücke über die Favoritenstraße/Laxenburgerstraße wurde schon abgetragen und die Bauarbeiten für die neue Brücke sind im Gange.

Der Abbruch der Brücke Landgutgasse wird fortgesetzt und das neue Brückentragwerk wird errichtet.

Der zweite Teil der Unterführung der Geiselbergstraße wird nach der Sperre des provisorischen Ostbahnhofes in Angriff genommen.

An der Überwerfung und Unterwerfung wird weiter gearbeitet. Von den Bauarbeiten der Unterwerfung ist wenig zu sehen, da die Bauarbeiten größtenteils unter Niveau stattfinden.

Der Bau des nördlichen Teils des Hauptbahnhofes (Link ….) geht zügig voran. Die Baugrube ist ausgehoben und die Bodenplatte der Garage wurde schon betoniert.

Neben der Schnellbahn beim Busparkplatz wird an einem Grauwasserspeicher für Regenwasser gearbeitet. Der Speicher dient dazu, das Kanalnetz zu entlasten. Das Wasser wird für verschiedene Zwecke verwendet. Über die Verwendung wurden keine Angaben gemacht.

Nach Schließung des Ostbahnhofes (9. Dezember) wird dieser in fünf Monaten abgetragen und die Baufelder für die Verbauung frei gemacht.

Teilinbetriebnahme Hauptbahnhof: Die Bahnsteige 9 bis 12 werden am 9. Dezember in Betrieb  gehen. Alle Züge, die jetzt noch den Ostbahnhof anfahren, werden dann auf den Bahnsteigen des Hauptbahnhofs halten. Die internationalen Züge werden, so wie jetzt, durchfahren. Um den Betrieb aller Züge des Ostbahnhofes, der zwölf Gleise hat, auf vier Gleisen unterzubringen, müssen die Zügen durchgebunden (was bedeutet durchbinden???? weiß der laie nicht) werden. So wird die S 60 (Bruck/Leitha) bis nach Hütteldorf verlängert. Die S 80 von Hirschstetten fährt via Pottendorfer Linie nach Wiener Neustadt. (Anmerkung: die bauliche Unterdimensionierung zwingt die ÖBB Züge durchzubinden, was für viele Fahrgäste vorteilhaft ist, da sie nicht so oft umsteigen müssen!)

Im Reise-Zentrum, das in der zukünftigen Radgarage untergebracht ist, wird es vier Fahrkartenschalter geben, die bis 18 Uhr geöffnet sind. Bei den Aufgängen beim D-Wagen (östliche Bahnhofshalle) befinden sich nur Automaten. Man setzt vermehrt auf online-Fahrkartenverkauf. Dieser wurde wesentlich verbessert und vereinfacht. Das WC ist nur bis 18 Uhr geöffnet, solange die Kassen besetzt sind. Das Einkaufszentrum wird erst mit dem Vollbetrieb des Bahnhofes geöffnet.

Der Bebauungsplan für das Baufeld A.10 (Hochhaus am Südtiroler Platz)wird am Beginn des nächsten Jahres in die Beschlussphase kommen.

Es gibt eine Entscheidung, dass die Schnellbahnstation Südbahnhof bleibt, sie wird umbenannt in Quartier Belvedere! Die Erneuerung der S-Bahnstation erfolgt erst nach der Fertigstellung des Hauptbahnhofes.

Der verlängerte D-Wagen hat seine Endstation in der Unterführung. Danach ist nur die Endschleife.

Eine Schnellbahn zum Flughafen wird es ab 2014 (Inbetriebnahme des Hauptbahnhofes) geben. Ob es einen Bus geben wird, wird noch überprüft.

Bildungscampus: geht 2014/15 in Betrieb. Es wird dies eine gemeinsame Bildungsstätte für Kinder und Jugendliche bis zu 14 Jahren. Geplant ist die Errichtung eines elf-gruppigen Kindergartens, einer 17-klassigen Volksschule und einer 16-klassigen Hauptschule.

Erste Campus: Es wird 4.500 Arbeitsplätze geben und nur 600 Garagenplätze, 300 Radabstellplätze und 50 für Motorräder für alle Angestellten und BesucherInnen. Zugang der Garage direkt über die Lifte. Auf der Gürtelseite wird es einen Kindergarten geben. Ab 2015 wird das Gebäude genutzt.

Die Gertraude-Fröhlich-Sandner-Straße wird bis zur Teileröffnung des Hauptbahnhofes fertig gestellt. Dadurch ist eine direkte Verbindung für RadfahrerInnen zum Radweg in der Argentinierstraße gegeben.

Die Canetti-Straße wird im März 2013 bis zur Arsenalstraße fertiggestellt.

Radständer gibt es in drei Gruppen: neben dem Eingang, vor der Unterführung Karl-Popper-Straße auf der Seite des 10. Bezirks und neben der City-Bik-Station am Südtiroler Platz.

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4 Antworten

  1. „Man setzt vermehrt auf online-Fahrkartenverkauf. Dieser wurde wesentlich verbessert und vereinfacht. “ Das ist eine kühne Behauptung. Neulich brauchte ich eine halbe Stunde, bis ich die richtige Fahrkarte hatte. Früher waren es 5 Minuten.

  2. Auch im Bezirksforum kam Kritik an dem neuen On-line-Ticket. Es wurde eine Überprüfung zugesagt. Bitte Probleme an den ÖBB-Kundendienst weiter leiten.

  3. Leider fehlen immer noch die Fahrradampeln bei der Argentinierstraße – die große Kreuzung ist sehr unübersichtlich bei sovielen Fahrbahnstreifen und der Straßenbahn. Ansonsten freue ich mich darauf, die neue Umgebung des Südtiroler Platzes kommende Woche einweihen zu dürfen.

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