Hochleistungsstrecke Wien Meidling nach St. Pölten und Bahnhof Tullnerfeld feierlich eröffnet.

Am Freitag, 23. November 2012 wurde am neuen Bahnhof Tullnerfeld die Fertigstellung der Hochleistungsstrecke Wien Meidling nach St. Pölten gefeiert und die Strecke symbolisch eröffnet.

Schneller und sicherer als mit dem Auto
Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember wird die Strecke in Betrieb genommen. Von Wien nach St. Pölten, von Stadt-Zentrum zu Stadt-Zentrum in nur 25 Minuten, da ist die Bahn absolut konkurrenzlos, auch bei Glatteis, Regen und Nebel.
Die Fahrtzeit von Wien nach St. Pölten verkürzt sich um bis zu 15 Minuten, jene nach Salzburg sogar um bis zu 23 Minuten. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, ist die neue Hochleistungsstrecke für Geschwindigkeiten im Personenverkehr auf bis zu 250 km/h ausgelegt.

Viergleisiger Ausbau Wien – St. Pölten
Die neue Strecke ist ein wesentlicher Bestandteil des Ausbaus zur viergleisigen Weststrecke zwischen Wien und Wels. Die neue Hochleistungsstrecke bietet deutlich mehr Kapazitäten für umweltfreundliche Mobilität von Personen und Gütern, schnellere Verbindungen zwischen den Ballungszentren und ist Teil des
transeuropäischen Netzes.

Über hundert Züge täglich mehr
Derzeit fahren pro Tag rund 335 Personenverkehrs- und Güterzüge auf der Bestandsstrecke, ab Mitte 2013 werden es auf den Bestand- und Neubaustrecken gemeinsam rund 450 Züge pro Tag sein: Also über 100 Züge mehr, die auf diesem Streckenabschnitt unterwegs sind.

Enormer Zeitgewinn für Pendler
Die Fahrt mit den schnellsten Zügen vom Westbahnhof nach St. Pölten wird nur 25 Minuten betragen – das bedeutet für die Pendler eine Zeitersparnis von 30 Minuten täglich. Den neuen Bahnhof Tullnerfeld werden zur Hauptverkehrszeit die neuen REX-Züge sowie stündlich Fernverkehrszüge anfahren.

Bahnhof Tullnerfeld
Der neue Bahnhof auf dem Gemeindegebiet von Michelhausen wurde hell, einladend und funktionell gestaltet. Die Bahnsteige sind über den Warte-und Einkaufszonen angeordnet und durch den Bau von Treppen und Liften leicht und barrierefrei erreichbar. 500 Park&Ride-Plätze für PKWs und weitere 100 für Fahrräder sowie die Verknüpfung mit dem örtlichen Busnetz stehen den Fahrgästen zur Verfügung. Der Bahnhof verknüpft die Hochleistungsstrecke mit der bestehenden Bahnlinie Tulln – Herzogenburg und durch die Reaktivierung der Tullner Westschleife auch mit der Franz-Josefs-Bahn. Dadurch entsteht eine Verkehrsverbindung, die den Westen und Süden Wiens und das nördliche Niederösterreich nah zusammenrücken lässt.

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