Schattenspiele für Reisende – Integrierte Solaranlage im Dach des Turiner Bahnhofes

Die neue Passagierhalle des Turiner Bahnhofes wurde als ein von Stahlbögen getragenes Glasgewölbe entworfen. Um die Helligkeit in der Halle zu regulieren, wurden einzelne Glasplatten verwendet, die je nach Intensität der Sonneneinstrahlung mit einer unterschiedlichen Anzahl von Solarzellen  bestückt wurden, im Scheitel mit 120 Zellen und an den stärker gekrümmten Flanken mit nur 96 Zellen. Die an den Flanken positionierten Gläser lassen 56 Prozent des Tageslichts durch, so sind es in der Gewölbemitte nur noch 40 Prozent. Das Solardach wird jährlich rund 680.000 Kilowatt Strom erzeugt. Die Mehrausgaben von rund zwei Millionen Euro dürften sich nach rund neun Jahren rechnen. (Aus der Zeitschrift Photon – Das Solarstrom- Magazin 8/2012)

In Wien beim Hauptbahnhof wird nachträglich auf das fertige Dach eine Solaranlage installiert, wie im Sommer in einer Pressekonferenz stolz berichtet wurde. Andere Länder machen es, wie man sieht, besser und preiswerter.

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