Stiller Protest gegen den Gürtelausbau ohne Bäume auf Seite der Wieden

Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich gegen die Erweiterung des Gürtels auf ca. 65 Meter Breite ausgesprochen. Man ist noch mehr davon enttäuscht, dass auf der Seite der Wieden keine Bäume vorgesehen sind, sondern kleine Büsche gepflanzt wurden.
Unbekannte haben auf ihre eigene Art und Weise protestiert: sie legten im „Grünstreifen“ einen kleiner Garten an. Leider blieb der Protest unbemerkt.
Die Unbekannten vor den Vorhang für so viel Engagement.

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4 Antworten

  1. Tja, wenn man sich den Platz für (luxuriöse Zweirichtungs-) Radwege (auf beiden Straßenseiten) von den Autofahrern holen würde, wäre Platz für Alleebäume …
    So haben sich die Radfahrer wieder einmal auf Kosten von Grünraum und Fußgängern durchgesetzt, ist ja auch viel einfacher. Siehe auch 2. Ringradweg.

  2. Es sind in einige Bereichen zwei Fahrspuren für Autos dazu gekommen und Fahrspuren gab es vor dem Umbau mehr als genug. Eine Fahrspur weniger und man hätte mehr abrücken können von der Häuserfront.

  3. Ja, gebt die Schuld nur den pöhsen Radfahrern.

    http://www.vienna.at/zur-baumschonung-ursula-stenzel-fordert-wintersperre-fuer-wiener-ring-radweg/3393160

    Salzstreu schadet also den Bäumen, aber die Emissionen durch den starken Autoverkehr nicht, oder was? Das Ganze ist scheinheilig und fadenscheinig.

    So gesehen ist die Buschlösung vertretbar, da den Bäumen ohnehin keine lange Lebenszeit vergönnt wäre ….und luxuriös ist der Radweg nicht. Luxuriös wäre ein Radweg, der nicht zwischen Gehsteig und Parkstreifen oder Hundegackerlzone eingeklemmt wäre, und alle 50 m durch eine Kreuzung/Ampel unterbrochen wäre.

  4. Salzstreuung ist ein Problem für die Bäume. Aber Frau Stenzel vergisst, dass sich auch FußgängerInnen zwischen den Bäumen tummeln und auch für die FußgänngerInnen im Winter gestreut wird. Also sind es nicht nur die RadfahrerInnen. Sie vergisst natürlich auch, dass die Bäume durch die Abgase der Autos gestresst sind.
    Für den Ring gäbe es eine „Luxus“-Lösung, die einige Probleme lösen würde: Sperre des Rings für Autos und die RadfahrerInnen auf die jetzige Fahrbahn in beiden Richtungen. Dann muss für die RadfahrerInnen nicht mehr zwischen den Bäumen gestreut werden und der Ring ist auch Abgas frei, was den Bäumen sicher gut tun würde.
    In einem Netz von Verkehrswegen gibt es Kreuzungen und es gibt auch noch andere VerkehrsteilnehmerInnen als RadfahrerInnen, die gegenseitig aufeinander Rücksicht nehmen sollten..

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