Lückenloses Radeln vom Südtiroler Platz bis zum Rennweg

Seit letzter Woche ist der Radweg vom Südtiroler Platz bis zum Rennweg durchgehend befahrbar. Es gibt Anbindungen an den Radweg in der Argentinierstraße (4. Bezirk) und die Radverkehrsanlage in der Kleistgasse (3. Bezirk).

Es gab keine feierliche Eröffnung, was vielleicht daran liegt, dass die Verbindung doch noch nicht ganz fertig gestellt ist. So ist das Kreuzungsplateau bei der Auffahrt zur Wiener Südosttangente A23 noch nicht fertig. Dort gibt es ein Provisorium. Über eine schmale Brücke führt ein gemeinsamer Rad- und Gehweg.

Engstelle auf der Brücke

Ebenso ist die Weiterführung über den Südtiroler Platz mit Anschlüssen an das Radwegenetz im 4. Und 10. Bezirk noch nicht fertig, da am Südtiroler Platz noch am Hauptbahnhof und der Eisenbahnbrücke gearbeitet wird.

Trotz aller Schwachstellen, die dieser Radweg aufweist, steht den RadfahrerInnen ab sofort durchgehend ein Zwei-Richtungs-Radweg über den Wiedner Gürtel entlang des Schweizergartens, über den Landstraßer Gürtel, in der Landstraßer Hauptstraße bis zum Rennweg zur Verfügung, wo er allerdings im Nichts endet.

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7 Antworten

  1. wenn man von der sonnwendgasse ohne wirrwarr zum neuen radweg kommt, feiere ich mit :)

  2. Sie haben leider vollkommen recht. Dies wird leider erst mit der Eröffnung des Hauptbahnhofes 2014 der Fall sein. Die Benützung der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße (verlängerte Argentinierstraße) für RadfahreInnen soll laut Information der ÖBB nicht möglich sein. Sie soll nur den Baustellenfahrzeugen vorbehalten bleiben. .

  3. Bedauerlich. Ich habe heute die neue Route erstmals getestet, und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Benützung der Straße um einiges schneller und übersichtlicher ist, als der Umweg über die 1. Ampel über die Favoritenstraße, die 2. Ampel hinter dem Brückentragwerk über die Favoritenstraße, dann etwas unübersichtlich durch die Baustelle auf den neuen Radweg.

    Auch die Kreuzung an der Argentinierstraße über den Wiedener Gürtel ist noch etwas unübersichtlich, insbesondere bei der Überquerung der Gleise zum Radweg hin.

    Erschreckend ist darüber hinaus der Zustand des Radwegs in der Sonnwendgasse. Die derzeit angelegte Umfahrung (der Baustelle) ist um einiges schonender für die Reifen (und Gelenke) als der Torso zwischen Gudrunstraße und Gertrude-Fröhlich-Sandnerstraße. Unzählige Löcher auf dem Radweg, eher notdürftig mit Teer aufgefüllt oder mit Holzplatten überdeckt. Das ist eine Zumutung, aber kein Radweg mehr.

  4. Tja, da sieht man wieder den Unterschid zwischen Werbeaussagen und Realität. Der Radweg ist praktisch, wenn man mit Kindern unterwegs ist, aber um schnell voranzukommen absolut ungeeignet.

  5. Umso wichtiger ist der Wegfall der Radwegsbenützungspflicht. Fahrradkuriere, Rennradfahrer und jene, die mit dem Rad zur Arbeit wollen, sollen legal die Straße benutzen dürfen, selbst wenn ein Radweg vorhanden ist. Touristen, Schönwetterradfahrer und all jene, (z.B. Kinder und Pensionisten), die den ganzen lieben Tag Zeit haben, sollen den Radweg benützen, da macht es auch nichts aus, wenn man alle 50 m an einer Ampel warten muss….

  6. Ein großes Problem ist die nicht vorhandene Radfahrerampel bei der Abzweigung zur Argentinierstraße. Die Kreuzung ist riesig und unübersichtlich und man muss auf die Fußgängerampel achten, um zu wissen, wann der Radfahrer fahren darf. Das ist unglücklich gelöst und trägt nicht zur Sicherheit bei.

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