Züge rollen durch den Hauptbahnhof

Seit Montag, 6. August rollen Züge, sowohl Güterzüge als auch Internationale Züge, durch den Hauptbahnhof. So sieht das von der Aussichtsplattform des bahnoramas aus aus.

Auch in Zukunft fahren die Güterzüge auf diesem Gleis durch den Hauptbahnhof durch.

Ein Güterzug rollt durch den Bahnhof auf dem Gleis, auf dem auch in Zukunft die Güterzüge durch den Bahnhof fahren werden. Dieses Gleis hat keinen Bahnsteig. Zwischen dem Bahnsteig 2 und 3 liegen drei Gleise. Das mittlere werden die Güterzüge für die Durchfahrt benützen.

Erst nach dem Fahrplanwechsel im Dezember wird der Railjet hier halten.

Die internationalen Züge nach Budapest fahren zur Zeit noch durch, erst nach dem Fahrplanwechsel im Dezember werden die Züge an den Bahnsteigen im neuen Hauptbahnhof halten.

Hinter der Lärmschutzwand ist der Railjet nur schwer erkennbar.

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6 Antworten

  1. So ein Durchfahrtsgleis wäre auch für Wiener Neustadt wünschenswert. Gestern fuhr ein Güterzug an dem Gleis durch, an dem später ein RJ Richtung Meidling fahren sollte – ohne Ankündigung, da erst sämtliche Umsteigemöglichkeiten durchgesagt werden mussten. Die Ansage „Zug fährt durch“ kam erst, als der Zug schon durch war. So oder so ist das lebensgefährlich, wenn jemand zu nahe am Rand steht und durch den Unterdruck zum Zug gezogen wird. Unverantwortlich eigentlich – wenigstens am Hbf denkt man mit.

    • Sie haben vollkommen Recht, dass es gut ist, dass die Güterzüge nicht direkt an den Bahnsteigen entlang fahren. Besser wäre, wenn sie nicht durch den Hauptbahnhof und das halbe Stadtgebiet fahren müssten, sondern wenn endlich die Schleife bei Kledering gebaut würde. Leider wurde sie in der Priorität wieder zurück gereiht. So werden die Güterzüge noch lange durch den Hauptbahnhof donnern.

  2. Positiv, dass die Lärmschutzwände hier wenigstens aus Glas sein werden und dadurch nicht die Aussicht verhindern, wie das sonst viel zu oft in diesem Land der Fall ist.

    • Man hätte an Stelle von simplen eingefärbten Glasplatten auch Photovoltaikplatten einsetzen können. Die gesamte Lärmschutzwand entlang des Hauptbahnhofes ist ziemlich genau nach Süden ausgerichtet. Die Platten etwas geneigt angeordnet, häät den Wirkungsgrad erhöht und wäre siche architektoniisch ansprechend gewesen.

  3. Auch die Dachkonstruktion hätte mehr Solaranlagen vertragen können. Offenbar hat sich die Politik aber zu spät dafür entschieden, weswegen jetzt nur ein Bruchteil der Dachfläche genutzt werden kann. Schade um die vergeudete Gelegenheit.

    • Da haben Sie vollkommen recht. Die Grünen und die BI Hauptbahnhof haben im UVP (Umweltverträglichkeitsverfahren) dies vehement gefordert. Die ÖBB ht es damals abgelehnt. Es ist zu begrüßen, das jetzt doch Photovoltaik installiert wird. Es kostet im nachhine leider etwas mehr.

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