Für RadfahrerInnen ist der Südtiroler Platz ein echtes Hindernis

Radelt man vom 4. Bezirk in den 10. Bezirk bedarf es  detektivischer Fähigkeiten. Fährt man auf dem Radweg Richtung Favoriten, gibt  es nach der Einfahrt in den Busbahnhof vor dem Zebrastreifen einen Linksabbiegepfeil. Wendet man sich links, dann ist nicht klar erkennbar, wo der  Radweg weiter geht.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gibt es einen von  Gittern begrenzten Weg, der nicht besonders gekennzeichnet und nicht sehr breit  ist. Auf diesem Weg sind besonders viele Menschen mit Koffern unterwegs, die  zum Busbahnhof wollen. Aber es gibt keinerlei Hinweis, dass der „Radweg“ hier  verläuft.

Die nächste Herausforderung ist schon an der nächsten  „Ecke“. Wo geht es da nach Favoriten: Geradeaus oder rechts. Ganz verschämt  hängt dort schlecht sichtbar das Vorschriftszeichen Geh- und Radweg.

Von dieser Stelle aus ist nicht erkennbar, wo der Geh- und  Radweg genau hinführt. Die Richtung stimmt, dort vorne liegt Favoriten.

Die Überquerung des Südtiroler Platzes ist eine echte  Zumutung für die RadlerInnen.

Wenn man mit dem Rad vom Südtiroler Platz zum Schweizer Garten will, dann kann man den Radweg durch die Schelleingasse und
Argentinierstraße bis zum Gürtel benützen. Eine Weiterfahrt ist nur für Todesmutige über den Gürtel möglich, der zur Zeit eine einzige Baustelle ist. Die Gleise der Straßenbahn sind nicht benützbar, da der Gleiskörper über weite
Strecken noch offen und daher nicht befahrbar ist.

Hier ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Die Grünen haben in der Bezirksvertretung am 15. September den Antrag auf gut gekennzeichnete und sichere Radverbindungen gestellt, der auch von allen Fraktionen befürwortet wurde. Wir erwarten uns nun im Namen der RadlerInnen eine rasche Umsetzung.

Advertisements

2 Antworten

  1. ich frage mich um die notwendigkeit den bahnhof in ein einkaufszentrum mit ein bisschen zug umbauen zumüssen. das nächste einkaufszentrum ist zu fuß in wenigen minuten zu errreichen (gerngroß mariahilferstr.)
    es gehen ja nur leute rein um wegzufahren. bzw kommen leute mit gepäck an, die wrsl zum größten teil nicht gleich shoppen wollen. aber solche phänomene gibt es ja schon länger. bin auch kürzlich auf einen passenden artikel gestoßen, in dem es um sogenannte „zwischen räume“ geht.
    http://bene.com/bueromoebel/lebensraeume-zwischen-raeume/

  2. […] Durch den Bau des Hauptbahnhofes gab es jahrelang Behinderungen für die Fußgänger- und RadfahrerInnen, wenn sie vom Südtiroler Platz in den 10. Bezirk gelangen wollten. Man musste den Umweg durch die Baustelle nehmen und für die Radfahrerinnen und Radfahrer war es ein echter Hindernisparcour. […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: