Hauptbahnhof verkommt immer mehr zum Provinzbahnhof

Die Ausschreibung der Bauarbeiten hat ergeben, dass der Bahnhof viel teurer kommt, als geplant und nun setzt man den Sparstift an. Unter anderem ist geplant, die Rolltreppen beim Abgang zur verlängerten Mommsengasse (am östlichen Ende der Bahnsteige) zu streichen. Wieder wird auf Kosten der Fahrgäste gespart. Entweder sie schleppen ihr Gepäck über die Stiegen oder sie stellen sich in die Warteschlange vor den Liften an, um zur Straßenbahnlinie D zu kommen.

Auf Grund der schmalen Bahnsteige, einfach aus Platzmangel, sind keine zusätzlichen Abgänge zur verlängerten Argentinierstraße möglich. Diese wären aber für eine verbesserte Anbindung an den öffentlichen Verkehr unbedingt erforderlich.

Für jeden Bahnsteig waren ursprünglich vier Rolltreppen, zwei feste Stiegen und drei Aufzüge geplant.  Diese „Ausstattung“ entspricht aber eher einem Provinzbahnhof, als einem großstädtischen Hauptbahnhof, der ein wichtiger Knotenpunkt des Transeuropäischen Netzes werden soll. Hier noch eine Rolltreppe einfach vom Plan zu streichen, heißt am falschen Platz sparen. Dienst am Kunden sieht ganz, ganz anders aus!

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