Keine Güterzüge durch den Hauptbahnhof.

Das Unglück in Viareggio führt deutlich vor Augen, was geschehen kann, wenn der Güterverkehr durch einen Bahnhof, bzw. durch eine Stadt geführt wird. Die tragische Bilanz: 22 Tote und weiter Teile der Stadt sind total verwüstet.

Die ÖBB plant einen neuen Hauptbahnhof in Wien und die Güterverbindung führt weiterhin durch die Stadt und den Bahnhof. Begründet wird dies damit, dass das Geld für die Oberlaaer Schleife fehlt, die erforderlich ist, um die Züge aus der richtigen Richtung in den Verschiebebahnhof Kledering zu bringen. Hier wird am falschen Platz gespart.

Die Bürgerinitiative Bahnhof  Wien, aber auch DIE GRÜNEN fordern schon lange, dass keine Güterzüge durch den neuen Hauptbahnhof fahren dürfen. Es ist nicht auszudenken, was geschieht, wenn so ein Unglück wie in Viareggion im neuen Hauptbahnhof passiert. Nicht nur der Bahnhof selbst ist gefährdet, sondern auch die Wohn- und Bürogebäude direkt neben dem Bahnhof, Tausende Personen sind durch die dichte Bebauung gefährdet.

Es ist von der ÖBB unverantwortlich, auch nach Fertigstellung des Hauptbahnhofes Güterzüge durch den Bahnhof zu schicken. Es sind die Prioritäten im Bauprogramm der ÖBB zu überdenken und sofort alle Maßnahmen zu ergreifen, dass mit dem Bau der Oberlaaer Schleife baldigst begonnen werden kann.

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