In den Verkehrskonzepten von der MA 28 und der ÖBB gibt es unterschiedliche Werte

Am 8. Juli 2008 fand die beiden mündlichen Verhandlungen für das „Städtebauvorhaben Hauptbahnhof Wien“ und „Erschließungsstraßen auf dem Entwicklungsgebiet des Hauptbahnhofes“ statt. In den zur Verfügung stehenden Unterlagen gibt es in den jeweiligen Verkehrskonzepten unterschiedliche Werte. Auch beim Bestand 2005. Was nicht gerade zur Glaubwürdigkeit beiträgt und Zweifel an der Seriosität aufkommen lässt.

Erklärt wurde dies damit, dass die Version der ÖBB (Dez. 2007) veraltet ist und die Version der MA 28 (April 2008 ) die maßgebende ist. Das auch die Werte im Bestand 2005 unterschiedlich sind, sei darauf zurück zuführen, das die Bestandswerte keine gemessenen Werte sind, sondern in den Modellrechnungen angepasst wurden. Angepasst an WAS?

Ich war immer der Meinung, dass den Prognosen Verkehrszählungen zu Grunde gelegt werden und nicht irgend welche angepassten Werte einer Modellrechnung. Wenn es die Werte aus Verkehrszählungen nicht gibt, dann hätte man sie an den ausgewählten Straßenquerschnitten durchführen müssen und nicht durch ein Modell berechnen.

Bei den Unterschieden handelt es sich nicht um kleine Werte. Z. B. beim Wiedner Gürtel unterscheiden sich die Werte beim Bestand 2005 um fast 6 % (88.300 zu 93.400 Kfz/Tag). Im Jahr 2025 ist der Wert gleichlautend: 92.800 Kfz/Tag!

Wie viele Anpassungen des Modells wurden vorgenommen, um die Werte zu erreichen? Und entspricht das angepasste Modell auch nur annähernd der Wirklichkeit?

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