Lärmschutzwände als Sonnenkraftwerk

Ökologie ist natürlich ein Kernthema für uns, hier werden wir immer wieder unsere Ideen und Forderungen bringen und zur Diskussion stellen. Ein wichtiges Thema ist ökologisches Bauen. Wir sind der Meinung, dass ein Projekt dieser Größenordnung, das mit soviel Aufwand entstehen wird, Vorzeigecharakter haben soll!

Schon 2001 wurde von der Asfinag entlang der Südautobahn A2 bei Gleisdorf eine Photovoltaik–Lärmschutzwand gebaut. Auch in Wien wurde 2007 am Margaretengürtel eine Photovoltaik-Anlage, integriert in Lärmschutzwänden in Betrieb genommen.

Entlang der Gleisanlagen des geplanten Hauptbahnhofes sind beidseitig Lärmschutzwände vorgesehen. Durch einen geringen Mehraufwand bei den Kosten könnten die Lärmschutzwände als Photovoltaik–Lärmschutzwand ausgebildet werden. Dies wäre ein Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Angesichts des Klimawandels ist es unerlässlich, jede sich bietende Möglichkeit zu nutzen, um das Kyotoziel zu erreichen.

Die ÖBB ist aufgefordert, ihren Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu leisten. Was entlang der Autobahn möglich ist, muss auch entlang der Bahn möglich sein.

Diese Forderung wurde in einem Resolutionsantrag von den GRÜNEN WIEDEN in der Bezirksvertretungssitzung am 6. März 2008 eingebracht. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Resolutionsantrag: Lärmschutzwand – Grüne Wieden

von Manfred Itzinger (Klubobmann der Grünen Wieden)

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6 Antworten

  1. Was ist den eigentlich jetzt mit der Photovoltaik-Lärmschutzwand passiert? Ist jetzt die ÖBB im 21. Jhd. angekommen und bereit so etwas sinnvolles zu tun?

    • Leider nein! Das hat die ÖBB nicht in Erwägung gezogen, da es sich nicht rasch genug rechnet. Aber es kommt noch schlimmer. die vorgesehen Geothermi-Nutzung wird aus Einsparungsgründen gestrichen. Man denk auch finanziell sehr kurzfristig. Und Nachhaltigkeit steht kurzfristigen Gewinnen im Wege. Manfred Itzinger – Klubobmann der GRÜNEN WIEDEN

  2. Ich bin der Meinung, dass solche Photovoltaik-Lärmschutzwände sogar bei gewissen Straßen in den Städten angebracht wären. Z.b. auch bei Brücken (Reichsbrücke usw.), wo die Schallwellen, sich ja sehr weit transportieren. Z.B. beim Donaupark entlang der Donau, da ist es auch wahnsinnig laut und ungemütlich, Solche Photovoltaik-Lärmschutzwände, könnten auch als durchsichtige Tunnelüberdeckung eingesetzt werden (es gibt ja schon durchsichtige Paneele, die in allen möglichen Varianten eingesetzt werden können).
    Die finanzielle kurzfristige Denkführung sollte öffentlich dementiert werden: durch Beweis an die Bevölkerung, dass solche ökologischen finanziell langfristige Lösungen, sich rentieren und zwar holistisch, rundum.

    • Sehr geehrte Frau Finsinger! Danke für ihren Kommentar. Sie haben vollkommen recht, es gäbe viele Möglichkeiten, Photovoltaik zu verwenden. Aber leider herrscht der Rechenstifft vor und es muss sich kurzfristig rechnen. An die Nachhaltigkeit denken leider sehr wenige. Aber sicher nicht die ÖBB. Die will Gewinne machen. Manfred Itzinger

  3. […] verlangt, das die Lärmschutzwände aus Fotovoltaikpanelen gebaut werden sollen (siehe Lärmschutzwände als Sonnenkraftwerk). Die Lärmschutzwand hat in diesem Bereich fast exakt eine südliche Ausrichtung. Durch eine […]

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