Architektur bei Wiens Bahnhöfen: Anspruch an Funktion und Ästhetik

Der Hauptbahnhof soll ein architektonisches Glanzstück moderner Architektur werden. Blickfang soll das, als Faltwerk ausgebildete, Dach werden. Daran anschließend die Bahnhofshalle, ein einfaches flaches Gebäude, das sich zwischen den Bahnsteigen und der Hochhausfront einfügt. So zu sehen in den Hochglanzbroschüren der ÖBB.
Diese Ansicht wird sicher ganz empfindlich durch den Cable-Liner gestört. Die Trasse wird auf [...]

andere Baustelle….

…..nette Fotogeschichte hier im ‘Standardonline’

mehr Bilder hier

Die Halle vom Südbahnhof hat ähnliche räumliche Qualitäten, aber sie wird ab Dezember 09 abgetragen. Ich finde es Schade, dass die einfachste Lösung meistens bedeutet zerstören und neu bauen. Wäre es nicht spannend, die alte halle mit ihren fantastischen Räumlichkeiten im neuen Stadtteil zu integrieren?

Südbahnhof

‘Ein Plan allein macht noch keine Stadt’

Spannende Diskussion über die Entstehung von neuen Stadtteilen, die den neuen Stadtteil am Hauptbahnhof auch betrifft. Ein interessantes Beispiel aus Graz. Alleine ein Vergleich der Präsentationsart für beide Projekte ‘Hauptbahnhof Wien‘ und ‘Graz- Reininghaus’ sagt schon wahnsinnig viel aus!

Chronik eines vorgeahnten Disasters

Der Riesenradplatz!! Heute Thema im Gemeinderat, ein ganz gutes Beispiel für ganz schlechte Planung. Deshalb ist es uns immer sehr wichtig auch beim neuen Stadtteil Hauptbahnhof: Einhaltung der Vergabebestimmungen, transparente Planungsabläufe und Einbindung von BürgerInnen und ExpertInnen. Die Meinungen hier und hier sagen schon alles!

Die Stadt muss lenken,

und darf nicht alle Entscheidungen den Investoren überlassen, um für eine  nachhaltige und  sozial verträgliche Entwicklung  zu sorgen!
Hinweis auf einen interessanten Artikel im Standard vom Wojciech Czaja
aus dem Artikel:

„Die Wiener Waterfront ist bisher alles andere als sozial. Viele Stadtentwicklungsprojekte unterliegen mehr dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit denn dem Interesse der Allgemeinheit“