Brücke über die Triester Straße und die Überwerfung*

Der südliche Teil der Brücke über die Triesterstraße ist schon fertiggestellt, ein Teil der Leitungsmasten steht schon. Wenn die Gleise fertig verlegt sein werden, wird der Fahrbetrieb über die südlichen Gleise abgewickelt und dann kann der nördliche Teil des Brückentragwerkes saniert werden.

Das südliche Brückentragwerk über die Triester Straße

Die Überwerfung* im Bereich Matzleinsdorfer Platz ist im Rohbau fertig und zeigt die gewaltigen Ausmaße des Bauwerkes. Zum Teil sind die Lärmschutzwände schon installiert.

In der Bildmitte ist die Überwerfung sichtbar

Hinter dem Brückentragwerk ist die ansteigende Rampe der Überwerfung zu sehen. Die Lärmschutzwand auf der Überwerfung ist fast bis zum rechten Bildrand fertig.

Die Überwerfung von der Gudrunstraße aus

* Die Überwerfung ist ein Bauwerk, in dem die Überkreuzung von zwei Fahrwegen (Gleisen) in zwei verschieden Ebenen erfolgt. Ein Fahrweg überquert den zweiten. So ist es möglich, dass ein Zug auf die andere Seite des Gleises gelangt, ohne das zu überquerende Gleis zu blockieren. Da die Eisenbahnzüge nur eine geringe Steigung bewältigen können, sind die Auffahrtsrampen sehr lang. Es muss eine Höhe von fast 6 Meter überwunden werden.

Bei einer Unterwerfung unterquert ein Fahrweg den anderen. Da zwischen Matzleindorfer Platz und Unterführung Landgutgasse der Abstand nicht ausreichend war ist es nicht möglich, eine Unterwerfung zu bauen. Es musste die Lösung einer Überwerfung gewählt werden. Sie erreicht die Höhe eines zweigeschossigen Hauses und beeinträchtigt das Stadtbild sehr stark. Auf die architektonische Ausgestaltung kann man schon gespannt sein.

3 Antworten

  1. Tatsächlich ist die Überwerfung bei der Triester Straße jetzt kein städtebauliches Highlight. Trotzdem ist mir in diesem Fall ein Verkehrsbauwerk mit architektonischen Mängeln lieber, als jede Autostraße. Denn nur so schaffen wir es, die Verkehrsprobleme der nächsten Jahrzehnte zu bewältigen.

    • Lieber Günter! Ich gebe dir vollkommen recht. Aber die ÖBB könnte auch bessere Architekten aussuchen und nicht Personen, die nur mir dem Lineal arbeiten und keinerlei Fantasie haben. Auch reine Ingenieurbauten könnten in qualitätsvolle Architektur ausgeführt werden. Liebe Grüße Manfred

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