Neuer Stadtteil braucht aktive Stadtplanung
, denn das Gebiet rund um den neuen Bahnhof gehört zu den interessantesten Stadtentwicklungsgebieten Wiens. Hier soll es in einigen Jahren 5.000 Wohnungen (rd. 10.000 BewohnerInnen) und etwa 20.000 Arbeitsplätze geben. Dieser Stadtteil bietet einige Chancen, die jetzt von der Wiener Stadtplanung nicht verschlafen werden dürfen! Besonders attraktiv sind vor allem die innerstädtischen Lage, dieFunktion als „Hauptverkehrsknotenpunkt“ und die Möglichkeit der Verbindung und Aufwertung derumliegenden unterschiedlichsten, bisher isolierten und zum Teil vernachlässigten Stadtgebiete.
Klare Haltung der Wiener Stadtplanung ist gefragt
Um diese städtebauliche Chance nicht zu vergeben, braucht es jetzt klar formulierte Ziele für die Entwicklung des Stadtteils:
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Lebendige Erdgeschosszonen
Monostrukturen, wie etwa Büroflächen wirken sich oft negativ auf die Erdgeschosszonen aus. In der Donaucity ist dieses Phänomen eindrücklich zu erleben. Auch in neuen Wohngebieten ist es bisher selten gelungen interessante Straßenräume zu schaffen.
Internationale Beispiele zeigen, dass man diesem Phänomen nicht tatenlos gegenüberstehen darf. In Hamburg etwa wurde in der Hafen City zwischen Entwicklungsgesellschaft und Investoren vereinbart, dass in einem bestimmten Bereich ohne Erdgeschossnutzung keine Baubewilligung erteilt wird.
Forderungen:
Die Wiener Stadtplanung muss mittels geeigneter Instrumente und Aktivitäten dafür sorgen, dass die Erdgeschosszonen im Stadtentwicklungsgebiet attraktive Räume werden.
In kooperativen Verfahren sollen gemeinsam mit den zukünftigen NutzerInnen Nutzungen festgelegt und umgesetzt werden.
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Reformen in der Bauordnung für höhere Raumhöhen im Erdgeschoss
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Vereinbarungen um Geschäfte, Lokale, Raum für kulturelle und soziale Aktivitäten sicherzustellen.
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Themenwohngebiete, die die attraktive Nutzung der Erdgeschosszone zum Thema haben
dieser urige Kiosk, der den bahnhof derzeit belebt, steht symbolisch für die Vielfalt an Möglichkeiten um öffentlichen Raum zu beleben. Wo kommen diese kleinen Betriebe eigentlich nachher unter?
weitere Vorschläge folgen!
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